Content-Marketing mit Wikipedia

Wikipedia Bei Schülern und Studenten ist der Anfang einer jeden Recherche für Präsentationen, Hausarbeiten und Co. der Blick ins Web – auf Wikipedia. Nicht nur sie nutzen die Plattform zur Erweiterung ihres Wissens, auch ist sie bei dem Großteil der Bevölkerung sehr beliebt: Allzu oft heißt es doch „Ich schau das einmal schnell auf Wikipedia nach“. Praktisch ist es, nicht mehr in dicken Büchern nachschlagen zu müssen, sondern anhand eines Suchwortes alle wichtigen Informationen im Überblick zu erhalten. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales haben wir das Online-Lexikon zu verdanken, was trotz fehlenden Geschäftsmodells durchaus mit seinen Print-Brüdern mithalten kann. Getreu dem Motto „freie Informationen für alle“ sind mittlerweile mehr als 20 Millionen Artikel von aktiven ehrenamtlichen Autoren verfasst worden, die das Lexikon im Web stets erweitern. Und das für (fast) alle Themenbereiche. Erweitert wird das Online-Lexikon unter anderem durch WikiSource, mit Hilfe dessen man urheberrechtsfreie Quellentexte im Web lesen kann.

Im Grunde genommen kann jede Person mit einem Internetanschluss auch einen Beitrag für Wikipedia verfassen. Man benötigt hierfür lediglich ein Nutzerprofil und schon kann es losgehen. Nicht nur zertifizierte Experten für ein Thema können Artikel verfassen, oftmals genügt die reine Expertise des Alltags, um einen Beitrag zu schreiben – vorausgesetzt, es gibt noch keine Informationen auf WIkipedia zu dem gewünschten Thema. Nur belegen können sollte man seinen Artikel.

Die Relevanz von Wikipedia für die Public Relations und dem damit verbundenen Content Marketing steigt ständig. Unternehmen werden besser wahrgenommen, die für User der Wissensplattform zu finden sind, die Popularität und Präsenz des Online-Lexikons sind unabdingbar.

Man sollte als verantwortlicher PR- oder Marketingmitarbeiter dennoch darauf achten, dass es innerhalb des Beitrages für Wikipedia nicht um die reine Werbung für ein Unternehmen gehen darf. Im Mittelpunkt stehen Informationen über den Auftraggeber sowie relevante Inhalte für die verschiedenen Nutzergruppen, da ansonsten Glaubwürdigkeit und Vertrauen der User verloren gehen – einen Beitrag zu manipulieren kann schnell einen Shitstorm der User auslösen. Nicht nur mit Fakten kann man als PR’ler auf Wikipedia überzeugen: Die Glaubwürdigkeit des Unternehmens wird zudem durch ein transparentes Nutzerprofil des Autors verstärkt sowie die Einhaltung der Richtlinien. Darüber hinaus besteht ebenfalls die Möglichkeit, die Echtheit seines Profils durch das Service-Team von Wikipedia zertifizieren zu lassen.

Die Gefahr an dieser Stelle ist jedoch, dass der eigens verfasste Artikel von allen angemeldeten Usern verändert werden kann. Das impliziert, dass regelmäßig alle Angaben bzw. Informationen über das eigene Unternehmen auf Wikipedia überprüft und gegebenenfalls angepasst werden sollten.

Fazit: Wikipedia fördert das unternehmenseigene Content Marketing. Möchten auch Sie einen Beitrag auf der Wissensplattform verfassen? Wir helfen Ihnen gerne dabei!

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