Damit auch online die Kasse klingelt!

E-CommerceMit 39,3 Milliarden Euro Umsatz war das vergangene Jahr eines der erfolgreichsten für den E-Commerce. Es scheint, als kaufe die Mehrheit aller Konsumenten lieber online ein, als sich offline die Füße in der Innenstadt platt zu laufen – ein großer Vorteil für alle Onlinehändler.

Um möglichst viele Einkäufe im eigenen Online-Shop herbei zu führen, ist es nötig, nicht nur den Traffic auf der Website zu erhöhen, sondern weitere Maßnahmen der Conversion Optimierung durchzuführen. Die Wertschöpfung – inklusive dem Ertrag und der Rendite – zu steigern, ist hier eines der obersten Ziele. Hier enthalten ist die Umwandlung eines Besuchers des Online-Shops in einen aktiven Käufer.

Als ersten Schritt ist es sinnvoll, wenn man den gesamten Weg inklusive aller Entscheidungen des Konsumenten vom eingegebenen Keyword in einer Suchmaschine bis hin zum gekauften Artikel nachvollzieht. Alle hintereinander folgenden Klicks sollten vom Online-Shop-Besitzer dahingehend gesteuert werden, dass ein Kaufabschluss erfolgreich stattfindet. Hierbei helfen kann beispielsweise ein Alleinstellungsmerkmal, welches den Shop im Ranking von anderen abhebt und so den Konsumenten auf die Website lockt. Auch die sozialen Netzwerke, Newsletter und Kundenempfehlungen können hier nützlich sein.

Wenn nun der gewünschte Artikel im Online-Shop schnell und einfach zu finden ist, steht einem Kauf im Grunde genommen nichts mehr im Weg. Dennoch kann zusätzlich eine transparente Darstellung von Versandkosten, Lieferzeiten und Bezahlmöglichkeiten den Kunden eher im eigenen Online-Shop halten. Auch Informationen rund um Vertrauenswürdigkeit sowie Datensicherheit helfen dem Konsumenten, sich für den geplanten Kauf zu entscheiden.

Darüber hinaus kann mit Hilfe der Umgestaltung von Formularen das Endziel gut erreicht werden. Als Beispiel: Sie wollen als Kunde einen Artikel online bestellen und sind gerade dabei, die dafür notwendigen Daten in die entsprechenden Felder einzugeben. Das Ihnen angezeigte Formular ist aber sehr unübersichtlich, nicht klar strukturiert. Vielleicht ist die Eingabe Ihnen nun zu kompliziert, sodass sie den Artikel lieber in einem anderen Online-Shop bestellen.

Es ist in diesem Zusammenhang nicht nur sinnvoll, die Maus- und Augenbewegung der Konsumenten in Bezug auf den eigenen Shop anhand einer wissenschaftlichen Studie zu analysieren. Ebenfalls beachtet werden sollte, an welcher Stelle die Abbruchquote eines Formulars am höchsten ist, wo gegebenenfalls oft Korrekturen durchgeführt werden und wie lange ein durchschnittlicher Konsument an den verschiedenen Stellen verweilt.
Anhand dieser Daten können nun alle notwendigen Formulare dem Kundennutzen und den -bedürfnissen entsprechend angepasst werden sowie alle Entscheidungsprozesse des Kunden bis hin zum Kauf optimiert werden.

Die gesamte Conversion Optimierung versteht sich als Prozess. Einmalig die analytischen Ergebnisse zu optimieren führt zu keinem gewünschten Ziel der Wertschöpfungssteigerung. Im Grunde genommen befindet man sich in einem Kreislauf der kontinuierlichen strukturierten Verbesserung seines Online-Shops zur Kundenzufriedenheit.

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