Dem Wandel kommunikativ begegnen

Foto: © Trueffelpix - Fotolia.com

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Vielleicht haben Sie es in Ihrem eigenen beruflichen Kontext schon zu spüren bekommen: Die Wirtschaft ist von ständigen Umbrüchen geprägt. Daraus ergibt sich ein stetiger Wandel der Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln. Und das nicht nur einmal alle paar Jahre. Die Zyklen des Wandels werden immer kürzer, künftige Situationen lassen sich immer schwerer vorhersehen. Während Unternehmen noch vor zwanzig Jahren auf ein relativ solides Umfeld und stabilere Wertschöpfungsketten bauen konnten, wird das heutige Wirtschaftsleben von starken und häufigen Veränderungen geprägt. Um sich diesem Wandel anzupassen und in ihm zu bestehen, müssen sich Unternehmen immer wieder neu erfinden – Wertschöpfungsketten müssen neu definiert und Teilgeschäfte vielleicht sogar aufgegeben werden, weil sie nicht mehr rentabel sind. Schnelles und flexibles Handeln ist gefordert. Eine wichtige Rolle spielt dabei Kommunikation: Sowohl die interne als auch die von und nach außen.

Die Unterstützung der Mitarbeiter gewinnen

Der wohl wichtigste Zweck der internen Kommunikation ist es in diesem Zusammenhang, die Unterstützung der Mitarbeiter zu gewinnen und zu erhalten. Das Ziel ist es, die Kollegen über die internen Medien mit ausreichend Hintergrundinformationen und Wissen zu versorgen, damit die Gründe für den Wandel verstanden und nachvollzogen werden können. So einbezogen fällt es den Mitarbeitern einfacher, sich mit dem Unternehmen und seinen (neuen) Zielen zu identifizieren und idealerweise hinter diesen zu stehen, sie zu befürworten und zu unterstützen.

Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es viele Wege. So helfen beispielsweise klare sprachliche Strukturen, deutliche Botschaften wie „Wir gehen Schritt x, um y zu erreichen.“ „Veränderung b geschieht, weil Umstand a sie notwendig macht.“ Diese Aussagen helfen, Kausalitäten nachzuvollziehen. Inhaltlich können beispielsweise das Für und Wider geplanter Vorgehensweisen sowie interne Differenzen verdeutlicht und Interpretationshilfen für Sachverhalte gegeben werden. Jeder einzelne Mitarbeiter erhält hierdurch eine Orientierung innerhalb der andauernden Veränderungsprozesse und fühlt sich als ein wichtiger Teil dieser Prozesse.

Outside-in-Denken fördern

Auf eine andere Art und Weise ist die externe Kommunikation von Bedeutung – und hier vor allem die Richtung Outside-In. Es ist wichtig, alles außerhalb des Unternehmens zu beobachten und die für die Strategieentwicklung relevanten Ergebnisse zurück zu spiegeln – Issues Management ist hier nur eines der wichtigen Stichwörter. Bewährte Werkzeuge wie zum Beispiel der Pressespiegel können helfen, das Geschehen rund um das Unternehmen, die eigene Branche und die Wirtschaft im Allgemeinen zu verfolgen und auszuwerten.

Eine große Hilfe ist dabei eine gute Vernetzung, beispielsweise durch den Dialog und Austausch mit Hilfe von Social Media. Die hierbei nach außen gehende Kommunikation muss nicht nur dialog- und beziehungsorientiert ausgerichtet, sondern ebenfalls offen und ehrlich gestaltet sein. Das Themenmanagement kann differenziert an die einzelnen Zielgruppen, deren Informationsverhalten sowie Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden.

Alle an einem Strang ziehen

Deutlich wird: Die interne und externe Kommunikation kann einen wichtigen Beitrag leisten, damit Unternehmen selbst widrigen Umständen trotzen können. Die besten Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und hinter den Veränderungen und Anpassungen stehen. Wenn das wirtschaftliche Umfeld beobachtet und mit diesem produktiv kommuniziert wird, ist das bereits die halbe Miete. Wenn darüber hinaus die eigenen Mitarbeiter ausführlich informiert und einbezogen werden, um gemeinsam alle auftretenden Herausforderungen zu meistern, können Sie den alltäglichen Herausforderungen gelassen entgegensehen.

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