Die Relevanz des Issues Management im Web 2.0

KONZEPT 4 Blog Issues ManagementFür ein erfolgreiches Unternehmen gibt es viele verschiedene Voraussetzungen. Eine davon kann das sogenannte Issues Management sein. Hierbei interessiert sich das Unternehmen aktiv für die Anliegen ihrer Umwelt und setzt sich mit aufkommenden unternehmensrelevanten Themen frühzeitig auseinander. Man beteiligt sich als Unternehmen entweder am öffentlichen Meinungsbildungsprozess oder passt die eigene Unternehmenspolitik der Öffentlichkeit an. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass Themen von dem Unternehmen selbst in die öffentliche Diskussion gebracht werden müssen.

Um dieses Issues Management erfolgreich durchzuführen, müssen nicht nur die traditionellen Massenmedien beachtet werden – auch das Web 2.0 bietet der Öffentlichkeit eine sehr gute Plattform für diverse Diskussionen. Webblogs tragen an dieser Stelle eine entscheidende Rolle – ein Monitoring der hier stattfindenden Debatten kann ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen sein. Trotz einer geringen Reichweite mancher Blogs werden diese von verschiedenen Suchmaschinen sehr stark berücksichtigt. Die ausgeprägte Vernetzung der Blogs untereinander führt zu einer hohen Relevanz aller gemeinsam. Es handelt sich um sogenannten User Generated Content, der für Unternehmen eine große Rolle spielt. In diesem Bereich können Schäden für Unternehmen größer auffallen, da auch ehemaliger Mitarbeiter später das Image des Unternehmens beeinflussen können.

Blogger wollen persönliche Erfahrungen und Wissen an möglichst viele Internetnutzer weitergeben – Blogleser wollen sich oftmals eine Meinung über Produkte und Marken bilden. An dieser Stelle setzt das Issues Management ein, da an genau diesen Meinungsbildungsprozessen aktiv vom Unternehmen teilgenommen werden muss.

Nicht nur auf Grund der dort stattfindenden Diskussionen sind Webblogs von Relevanz für das Issues Management. Auch der Lebenszyklus einzelner Issues  Issues beginnt meistens auf Webblogs. Diskussionen entstehen oftmals auf Blogs, da in diesen Nischen Insider ihre Argumente preisgeben. Das heißt, dass auf Webblogs ein Rahmen für das zu besprechende Thema gesetzt wird, welches dann in der Blogsphäre verbreitet wird. Traditionelle Massenmedien greifen diese dann auf, Schlagzeilen stehen im Vordergrund, eine öffentliche Debatte entsteht. Auf einmal werden von einem Thema eine große Öffentlichkeit und auch viele investigative Journalisten angesprochen. Wenn das Issue dann wieder an Bedeutung verliert, wird es diferenzierter diskutiert und Meinungen beziehungsweise Bewertungen, die wiederum in Webblogs verbreitet werden, lösen die Schlagzeilen ab.

Doch was bringt dieses Issues Management im Web 2.0 Bereich? Zum Einen kann es unmittelbar zur Umsatzsteigerung beitragen. Auf Grund der Beobachtung und Analyse von Themen können diese in Sinne der Unternehmensziele geprägt werden. Zum Anderen ist das Issues Management auch zur Kostenminimierung gut. Das heißt, dass negative Berichterstattungen, Gerüchte und Stimmungen in Webblogs frühzeitig erkannt werden können und Unternehmen dementsprechend reagieren können. Ein Beitrag zur Krisenprävention wird geleistet. Das heißt, dass mit den gewonnenen Ergebnissen Geschäftsabläufe sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabler gestaltet und auch Kosten gesenkt und Risiken minimiert werden können.

Und wenn Sie jetzt selber Blog Monitoring betreiben möchten, wenden Sie sich einfach an uns! Wir beraten Sie gern.

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