Die Vision des Monsieur Breton

Darf ich Ihnen Monsieur Thierry Breton vorstellen? Er ist Chef eines international agierenden Anbieters von IT-Dienstleistungen, mit Unternehmenssitz in Paris, dessen 49.000 Mitarbeiter in 40 Ländern einen Jahresumsatz  von 5,1 Mrd.Euro erwirtschaften. Schon als Chef der France Telecom hatte Monsieur Breton mit Datenströmen zu tun,. Doch nun als CEO von Atos Origin untersuchte er die Datenströme seines Unternehmens genauer und erkannte die Gefahr explodierender Datenmengen.  Insbesondere das E-Mail-Aufkommen seiner Mitarbeiter bereitete ihm Sorge. Denn er stellte fest, dass sein Management  allein auf der Suche nach Informationen fünf bis 20 Stunden pro Woche damit beschäftigt war, E-Mails zu schreiben und zu beantworten. Und befand, dass das E-Mail-Aufkommen im Unternehmen nicht mehr wirtschaftlich zu bewältigen sei. Da hatte Monsieur Breton eine Vision:

Wie die Umweltbelastung so sollte auch die Informationsüberflutung reduziert werden. Und machte sich sogleich ans Werk. Er beschloss, das Austauschen von E-Mails  innerhalb der Mitarbeiterschaft in den nächsten drei Jahren einzustellen. Dafür gebot er, künftig verstärkt Collaboration-und Community-Plattformen zum Ideenaustausch zu nutzen.  Und er hatte auch einen Namen für die neue Art von Kommunikation. Er nannte sie „Social Business Solutions“, die auf Collaboration-Technologien basieren. Nach ersten Erkenntnissen reduziert sich durch diese Vorgehenweise  das E-Mail-Aufkommen tatsächlich um 10 bis 20 Prozent.
Wenn ich es mir recht überlege, war Monsieur Bretons Vision die Weiterentwicklung vom Mailing zum Posting.

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