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PausePausen am Arbeitsplatz erhöhen die Produktivität – gerne auch in den Social Media

Unternehmen erhoffen beziehungsweise fordern von ihren Mitarbeitern oftmals höchste Produktivität am Arbeitsplatz. Viele Aufgaben müssen innerhalb kürzester Zeit erledigt, Projekte beendet und Meetings erfolgreich durchgeführt werden. Allzu oft verleitet ein voller Arbeitsalltag dazu, sich die eine oder andere kleine Kaffeepause zu verkneifen. Man glaubt effektiver arbeiten zu können, wenn man auf die Mittagspause verzichtet und stattdessen lieber die vorliegende Aufgabe fertig stellt.

Wenn man sich genau an solchen stressigen Tagen an die Schulzeit zurück erinnert, sollte man die Töne der Pausenglocke in den Ohren haben. Schon den Schulkindern wird so auf unmissverständliche Art und Weise vor Augen geführt, dass eine Pause für eine anschließende hohe Leistungsfähigkeit unabdingbar ist. Vor allem, wenn man gerade neue Dinge lernt – seien es Sprachen, Formeln oder gar Schrittfolgen – sind Pausen wichtig. Integriert man sie in den Lernprozess, festigen sich die gelernten Inhalte besser in den Tiefen des Gehirns. Ausreichend Schlaf wirkt hier ergänzend Wunder.

Auch im Arbeitsalltag kann man solche Pausen integrieren, um die eigene Leistungsfähigkeit auf höchstem Niveau zu halten. Selbst kurze Pausen bringen bereits einen Erholungseffekt mit sich, sodass anschließend in alter Frische weiter gearbeitet werden kann. Mehrere kleine Pausen sind sogar wirksamer als eine große. In der Pausengestaltung muss der Kreativität keine Grenze gesetzt werden. Ob man einen Spaziergang im Grünen macht oder seinen Rücken mit speziellen Übungen stärkt – die Bedürfnisse sind verschieden. Wichtig ist nur, dass man sich gedanklich nicht mehr mit der zuvor angefangenen Aufgabe beschäftigt.

Eine moderne Alternative seine Pausen zu gestalten, sind die Social Media. In einigen Unternehmen können die Mitarbeiter ihre Produktivität durch das Surfen in den sozialen Netzwerken steigern – vorausgesetzt der Zugang zu diesen ist durch den Arbeitgeber erlaubt. Liegen vom Unternehmen Social Media Guidelines vor, sollte man sich als Mitarbeiter an diese halten. Des Weiteren ist es sinnvoll, eigenverantwortlich darauf zu achten, dass die verbrachte Zeit in den Social Media ein gesetztes Limit nicht übersteigt. Auch sollte man auf diverse Chat-Gespräche verzichten, da so das Ausloggen oftmals schwerer fällt.

Besonders hilfreich ist die Nutzung von Facebook und Co., um seine Gedanken einem anderen Thema zu widmen – der Kontextwechsel hilft weitere Aufgaben erfolgreicher bewältigen zu können. Beim Kaffeeklatsch mit den Kollegen wird oftmals doch das eine oder andere berufliche Projekt besprochen.

Und wer ohne Pause durcharbeitet, ist schließlich am Ende des Tages so erschöpft, dass er den Feierabend gar nicht richtig genießen kann. 😉

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