Facebook: Nicht alles gefällt Usern!

Gefällt nicht-ButtonMomentan tummeln sich rund 900 Millionen User auf der Social Media Plattform. Gerne wird das Netzwerk vornehmlich dazu genutzt, Kontakte zu pflegen, sein soziales Leben virtuell zu teilen oder auch alte Bekannte wiederzufinden. Die Beliebtheit des sozialen Netzwerkes kennt keine Grenzen.

Dennoch existieren auf Facebook ein paar Funktionen, die bei den Usern auf wenig Gegenliebe stoßen. Ein Beispiel sind die über die Plattform angebotenen Spiele: Wenn Facebook-Freunde anfangen Cityville, Angry Birds oder Farmville zu spielen, wird die eigene Timeline mit Meldungen ihrer errungenen Erfolge überflutet. Wenn das noch nicht ausreicht, folgen diverse Einladungen zum Mitmachen. Weitere Problematiken ergeben sich aus dem sehr aktiven Spamfilter, der private Nachrichten gerne einmal verschwinden lässt.

Bei Facebook hat man diese Problematik erkannt und das Netzwerk dahingehend optimiert, dass man viele der Funktionen abschalten kann. Aber wieso gibt es eigentlich noch keinen „Gefällt mir nicht“-Button?

Aus den vielen Funktionen bei Facebook ergeben sich allerdings noch weitere Problematiken für den User. Oftmals werden auf Grund einzelner Klicks der Nutzer viele ihrer Daten gespeichert sowie weitergegeben. Wer beispielsweise eines der Spielangebote von Facebook in Anspruch nimmt, willigt gleichzeitig die Weitergabe seiner Daten ein – oft unbewusst. Die Verbraucherzentrale Bundesverband bemängelt an dieser und vielen weiteren Stellen einen Verstoß gegen das Telemediengesetz – eine Abmahnung liegt Facebook diesbezüglich bereits vor. Auch der Freundefinder des Netzwerkes verstößt gegen deutsches Datenschutzrecht. Eine entsprechende Klage fand bereits Erfolg vorm Landgericht Berlin.

In Kalifornien scheint man von alle dem nichts mitzubekommen: Das Social Media Imperium zeigt sich unbesorgt, plant sogar eine weitere Expansion. Alle Mitarbeiter sollen eine neue Arbeitsumgebung am Standort Menlo Park bekommen. Berühmte Architekten wurden angeheuert, um eine Lagerhalle zu einer Art Großraumbüro umzugestalten – das Ganze sogar umweltfreundlich.

Wir dürfen weiterhin gespannt sein, was rund um das Social Media Unternehmen in Zukunft geschehen wird.

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