Frauen nehmen die Wirtschaft unter ihre Fittiche

Frauen sind anders als ihre männlichen Artgenossen. Und dementsprechend möchten sie auch anders als diese behandelt werden- zum Beispiel von der Werbung. Die Emanzipation nimmt ihren Lauf.

Der neue Trend der Vermarktung bewegt sich dahingehend, dass die Frau eine ökonomische Macht ist. „Female Power“ heißt dieser globale Trend. Ungefähr 80 Prozent aller Kaufentscheidungen werden von weiblichen Menschen getroffen und das in jedem Sektor. Ob Möbel, Düfte, Investmentfonds, Flatscreens, Bohrmaschinen, Autos, Aktienfonds – frau ist überall ganz vorne mit dabei. Die typisch weiblichen Einkaufssektoren wie Kosmetik und Kleidung sind Geschichte. Frauen sind heutzutage die Hauptkäufer bei fast jedem Produkt. Entwicklungen in der Wirtschaft tendieren somit in Richtung der Weiblichkeit.

Leider ist dieses nicht bei jedem Mitarbeiter vieler Marketingabteilungen angekommen, das Denken ist diesem Trend noch nicht angepasst. Die Hauptverantwortlichen in jeder Firma sind dabei überwiegend Männer – umdenken ist nun angesagt.

In der Wirtschaft und damit auch bei der Entwicklung von Marketingstrategien muss die neue Macht der Frau erkannt werden und als Chance genutzt werden. Explizit die Frau zum Kauf anzuregen steht an erster Stelle. Einige Stichwörter sind hierbei Kommunikation, Emotion, Gemeinschaft und soziale Verantwortung, auf die man als Marketingverantwortlicher setzen sollte. Es gilt hiermit einen Weg in die Herzen der Kundinnen zu erlangen, wobei man auch das Web 2.0, Konsumentendemokratie, Wertemarketing und Community Building einsetzen kann.

Dabei müssen typische weibliche Eigenschaften im Hinterkopf behalten werden, die zum Beispiel Kommunikation, Emotionalität, Intuition und Empathie sein können. Frauen wollen mit den Sinnen angesprochen werden. Und genau das sollte in Marketingstrategien angewandt werden-Gefühle wachrufen und Sehnsüchte wecken lautet hier die Devise.

Viele Marken haben bereits gelernt, dass es sich lohnt Verbindung mit der femininen Seite der Wirtschaft aufzunehmen. Hornbach, BMW und Nokia haben zum Beispiel erkannt, dass die Zielgruppe „Frauen“ täglich an Relevanz gewinnt.

Die Wirtschaft ist sowohl heute als auch in der Zukunft mehr und mehr von Weiblichkeit geprägt. Frauen ohne ihr „Shopping“ sind unvorstellbar. Die Wirtschaft und auch der Werbesektor werden ein bisschen weicher, ein bisschen menschlicher, emotionaler. Aber auch unser alltägliches Leben wird immer mehr vom weiblichen Denken geprägt und es verändert somit jeden Tag ein wenig die Welt.

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