Interne Kommunikation mit Social Intranet

Interne Kommunikation

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In unserem Blog berichten wir gerne und viel über die externe Kommunikation eines Unternehmens. Doch dieses Mal soll auch die Interne Unternehmenskommunikation beleuchtet werden, die in der unternehmerischen Praxis teilweise eher stiefmütterlich behandelt wird. Insbesondere eines der wichtigsten Instrumente beziehungsweise Medien der internen Kommunikation wird heutzutage für altmodisch befunden und es wurden bereits Spekulationen laut, die das Intranet nicht für zukunftsfähig halten.

Abhilfe kann hier das Social Intranet oder auch eine Social-Enterprise-Software bieten. Hier wird das, was wir innerhalb der Social Media (fast) täglich nutzen, auf die interne Unternehmenswelt übertragen. Die Umstrukturierung des bestehenden Intranets nach einer eingehenden Analyse der bestehenden Zustände erleichtert einen zielführenden Einsatz des vermeintlich alten Mediums.

Von Yammer über Chatter bis hin zu Stackfield – die Auswahl ist groß, die Anbieterzahlen steigen stetig. Mit Hilfe dieser Software kann nicht nur das Wissensmanagement auf Grund von gemeinsam angelegten und geteilten Dokumenten optimiert werden – Versionschaos adé. Auch mit Hilfe der Vernetzungs- und Interaktionsmöglichkeiten wird die Zusammenarbeit beispielsweise in Projektteams gefördert.

Dieses ist besonders relevant, da in der Projektkultur bereits heute eine Vielzahl der Arbeitnehmer arbeiten, sodass festgelegte Aufgabenbereiche eher eine Seltenheit geworden sind. Und hierbei geht es nicht nur um global agierende Konzerne, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen können profitieren. Zudem ist es auf Grund von zunehmender Zeitarbeit und Freelancern innerhalb der festen Belegschaft besonders wichtig, die interne Vernetzung und den Wissensaustausch zu fördern.

Durch ein Social Intranet wird außerdem die Kommunikation untereinander vereinfacht, da beispielsweise E-Mails durch Instant Messaging ersetzt werden. Das heißt, es bietet einen effizienteren Workflow, gesteigerte Innovationskraft und gesenkte Kosten. Vor allem auch im Bereich der mobilen Endgeräte ist das Social Intranet nützlich, da dieses hier sehr gut implementiert werden kann. Auch wird die Mobilität in Bezug auf die Arbeitsstätte in Zukunft mehr seitens der Arbeitnehmer gefordert werden.

Besonders relevant ist jedoch, dass jeder einzelne Mitarbeiter im Social Intranet selber auch Content generieren kann und weitere Mitarbeiter dieses wiederum ergänzen oder korrigieren können. Hierdurch wird die Kommunikationshoheit determiniert und interne Unternehmenskommunikation somit von jedem Mitglied der Organisation betrieben – Bottom-up anstelle der klassisch hierarchischen Kommunikation wird zum Trend. Mitarbeiterpartizipation und -engagement sind hier die Stichwörter. Daran müssen sich wahrscheinlich einige Führungskräfte gewöhnen und die Kontrolle ein wenig abgeben.

Die einzige Voraussetzung ist: Eine Unternehmenskultur, die den Einsatz eines Social Intranets unterstützt.

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