Kann IT weiß sein?

Durchaus. 2009 gründete sich auf Initiative des Niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann das Bündnis „White IT“, in dem IT-Firmen, Verbände, Ärztevertreter und Wissenschaftler sich gemeinsam zum Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern versammeln.  Die Liste der 20 Gründungsmitglieder von White IT reicht von der Ärztekammer Niedersachen über den Hightech-Verband Bitkom, den Deutschen Kinderschutzbund, eco, EWE TEL, FSM, Fujitsu, das Hasso-Plattner-Institut der Uni Potsdam, IBM, Microsoft, Oracle bis hin zu den Firmen Software AG und Secude IT Security.

Auf den ersten Blick vielleicht im Allgemeinen nur als anrüchig wahrgenommen und schnell verdrängt, offenbart sich das Thema Kinderpornografie beim genaueren Hinsehen als sehr komplex und überhaupt nicht trivial. Schnell stellt sich dabei das Gefühl der Betroffenheit in Anbetracht der Tragweite des Problems des sexuellen Mißbrauchs von Kindern ein. Als schnelle, scheinbar anonyme Vertriebsmöglichkeit im lukrativen Markt des schmutzigen Geschäfts mit kinderpornografischen Darstellungen u. Ä. spielt dabei das Internet eine wesentliche Rolle.

Auf der CeBIT 2011 besuchte das Team von KONZEPT 4 den Stand von Fujitsu, auf dem das Unternehmen seinen Beitrag zu  „weißer“ IT präsentierte. Zum einen beeindruckte uns die Professionalität und  das persönliche Engagement der Mitarbeiter, die die Projekte zu „White IT“ vorstellten. Zum anderen wurde uns sehr schnell klar, wie schwierig es ist,  der starken Täter-Lobby nachhaltig Widerstand zu leisten, um die Kinderpornografie wirksam aus dem Netz zu entfernen. Deshalb zählt jede Initiative, Kinder vor sexuellem Mißbrauch zu schützen.

Engagieren auch Sie sich gegen Kinderpornografie im Internet und unterstützen Sie das Bündnis „White IT“. Welche konkreten Möglichkeiten sich dabei bieten, erfahren Sie hier:


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