Mit Facebook-Ads direkt zur Zielgruppe!

Social Media MarketingHaben Sie schon einmal darüber nachgedacht, mit ihrem Unternehmen auf Facebook aktiv zu werden? Viele User könnten hier auf Ihre Marke aufmerksam und diese im Bewusstsein der Nutzer verankert werden.

Für die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens im Social Web stehen mindestens zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Zum Einen ist es möglich, dass Sie eine Unternehmensseite auf Facebook anlegen, wo ein normales Profil auf die Bedürfnisse von Organisationen ausgeweitet wurde. Das heißt, Sie können auf einer solchen Page unter anderem alle Neuigkeiten direkt an den User weiterleiten, der sie geliked hat, oder auch Diskussionen starten. Zum Anderen ist es möglich, dass Sie eine solche Page mit sogenannten Facebook-Ads unterstützen. Hiermit ist gemeint, dass man auf Facebook Anzeigen schaltet, wobei man allerdings einige Dinge beachten sollte: Denn möchten Sie bei ihrem monatlichen Stammtisch jedes Mal einen Handelsvertreter mit am Tisch sitzen haben? Denn so ähnlich würden unüberlegte Anzeigen auf der Internetplattform auf die User wirken – als ein Störenfried im Kreis seiner Freunde.

Der Anreiz eine Anzeige auf Facebook zu schalten, ist sicherlich groß: Nicht nur, dass mehr als 800 Millionen Nutzer potentielle Leser der Facebook-Ads sind. Es ergibt sich aus den Daten der Nutzer (freiwillig abgegeben wohlgemerkt) eine Vielzahl an Möglichkeiten für ein sehr präzises Targeting. Facebook selbst präsentiert auf seiner Seite eine hohe Zahl an verschiedensten Optionen für die zielgruppenspezifische Ansprache bezogen auf Ihre Anzeige: Ob Alter, Interessen, Themen oder Bildungsstatus – Sie als Unternehmer können hier aus verschiedensten Möglichkeiten wählen. Somit ist eine Online-Anzeige oftmals sinnvoller, als eine Print-Anzeige, da der Radius der potentiellen Interessenten spezifisch eingekreist wird.

Doch woher weiß ich als Unternehmen eigentlich, ob sich meine Marke für Anzeigen im Web 2.0 eignet?
Zunächst sollten Sie herausfinden, ob sich Ihre Zielgruppe(n) überhaupt im Social Web bewegen. Falls nicht, wäre eine Anzeige auf Facebook vergebene Liebesmüh. Als zweiten Schritt kommt eine Recherche, inwieweit die Branche vertreten ist, in der Sie tätig sind, und wie verschiedenste andere Kampagnen Anklang finden. So können Sie schon einmal Anhaltspunkte sammeln, wie Ihre Anzeige auf die User wirken könnte. Beachten sollten Sie bei der Planung der Anzeige allerdings, dass gerade auf Facebook Unterhaltung und der Kontakt mit den Freunden an erster Stelle stehen. Hier ist es wichtig, dass Sie gezielt Ihre Zielgruppe(n) ansprechen, die vorher genau definiert wurde und andere User sich von der Anzeige nicht gestört fühlen.

Soweit, so gut. Aber was kostet mich als Unternehmen der ganze Spaß?
Für eine Facebook-Ad bestehen folgende Zahlungsmöglichkeiten:
1.    Man kann für die Anzahl der Klicks bezahlen. Hier geht es also darum, wie oft die User auf Ihre Anzeige geklickt haben, wobei es nicht weiter relevant ist, wie oft die Anzeige eingeblendet wird. Diese Möglichkeit nennt sich Cost per Click. Besonders in der Testphase einer Facebook-Ad eignet sich diese Zahlungsart, da keine Kosten entstehen, wenn niemand auf die Anzeige klickt.
2.    Die zweite Zahlungsmöglichkeit nennt sich Cost per Mille. Hierbei kommt es nicht darauf an, wie oft auf die Anzeige geklickt wurde, denn man zahlt für tausend Einblendungen. Nachdem die Testphase einer Ad erfolgreich mit dem Cost per Click Verfahren abgeschlossen wurde, lohnt es sich oftmals auf diese zweite Zahlungsmöglichkeit zu wechseln.

Bei Facebook ist es zudem so, dass häufig geklickte Anzeigen mit weniger Kosten berechnet werden, wohingegen wenig geklickte Anzeigen teurer sind.

Nicht nur die Zahlungsmöglichkeiten sind auf zwei Optionen ausgelegt, auch bei den Kategorien von Facebook-Ads gibt es zwei Wege: Es gibt die Standard-Ads, die ein Bild beinhalten, einen Titel mit kurzem Text sowie eine Ziel-URL oder einen Link zu einer Veranstaltung bzw. App. Wenn die Ziel-URL auf eine Facebookpage führt, dann enthalten sie zusätzlich einen „gefällt mir- Button“ – diese werden meistens häufiger angeklickt.
Weiterhin gibt es für Unternehmen die Möglichkeit, eine Sponsored-Ad einzurichten. Diese ist eine Mischung aus Neuigkeiten und Werbung, wobei der User allerdings die Unternehmens-Facebookpage bereits geliked haben muss. Seinen Facebook-Freunden wird sofort angezeigt, dass er den gefällt-mir-Button der Seite gedrückt hat, sowie die Anzeige des Unternehmens.

Seit Mitte letzten Monats werden die Facebook-Ads nicht mehr nur an der rechten Sitebar der Benutzeroberfläche angezeigt – sie werden auch in der Timeline eines jeden einzelnen geschaltet. Somit bekommen Sie als Werbender von Mark Zuckerberg einen prominenteren Platz als bisher. Es wird für die Nutzer also schwieriger werden besonders die Sponsored-Ads zu ignorieren, da sie inmitten des Newsstreams auftauchen. An dieser Stelle bleibt es spannend zu beobachten, inwieweit es bezüglich dieser Änderung Proteste oder Diskussionen geben wird, da Meldungen mit Werbung vermischt werden.

Daniel Ackermann hat daran anschließend und abschließend zehn Tipps für eine erfolgreiche Kampagne mit Facebook-Ads aufgestellt:

  • Ist Ihre Zielgruppe bei Facebook aktiv? Gibt es bereits Pages für Ihre Branche? Über was sprechen die Nutzer, welche Art von Informationen tauschen Sie sich aus?
  • Lautsprecher-Werbung war gestern. Definieren Sie mit Hilfe der Targeting-Optionen die Zielgruppe so exakt wie möglich.
  • Beginnen Sie bei den Zahlungsoptionen mit Costs per Click und halten Sie die Kostenentwicklung stets im Auge.
  • Sponsored-Ads liegen im Trend, sie haben höhere Klickraten und erzeugen weniger Kosten. Wie reagieren die Nutzer auf die anstehende Implementierung der Sponsored-Ads in die Timeline? Bleiben Sie auf dem laufenden, um die Ads Ihrer Marke anzupassen.
  • Erstellen Sie maximal vier Anzeigen pro Kampagne mit unterschiedlichem Text und geringfügig angepasster Zielgruppe.
  • Nutzen Sie einen Anzeigentext, der auffordert und emotionalisiert. Achten Sie jedoch stets darauf, dass der Text mit der Markentonalität vereinbar ist.
  • Erstellen Sie nicht mehr als drei bis vier Anzeigen pro Kampagne.
  • Behalten Sie die Klickraten im Auge und halten Sie sich stets über den Verlauf der Kampagne auf dem Laufenden.
  • Steigern Sie die Konversationsrate durch eine interessante Zielseite, die sich vom Facebook-Einheitsbrei abhebt und die gerne geteilt wird.
  • Welches Budget steht zur Verfügung? Vorher klären und mit Facebook Kontakt aufnehmen, eventuell lohnt sich ein Facebook-Business Account.

Sind Sie sich jetzt ein wenig sicherer, dass Sie gerne eine (oder mehrere) Anzeigen auf Facebook schalten möchten? Sprechen Sie uns an – wir helfen Ihnen an dieser Stelle gerne weiter!

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