Sicher surfen im Netz?

Sicheres Internet?

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Neuerdings, wenn ich eine E-Mail schreibe, erscheint bei der Eingabe mancher Empfängeradressen ein grünes Häkchen. Nutzer einiger deutscher E-Mail Anbieter haben neuerdings die Möglichkeit, beim Versand elektronischer Nachrichten, Daten und Privatsphäre mehr zu schützen.

Nicht nur, dass enthaltende Daten verschlüsselt vom Sender zum Empfänger gelangen. Zudem werden gemäß den deutschen Datenschutzrichtlinien alle Daten in Rechenzentren verarbeitet, die hierzulande angesiedelt sind. Die Frage ist hier jedoch, inwieweit diese Sicherheitsvorkehrungen der deutschen Anbieter auch für E-Mail-Empfänger anderer Anbieter oder Nationen gelten – wahrscheinlich gar nicht. Und wie kann man sich als User deutscher Rechenzentren noch seiner Daten sicher sein, wenn die NSA gerade unser Heimatland im Visier der Ausspähung hat?

Immer wieder ist unsere Gesellschaft bezüglich der Sicherheit im Internet unsicher. Kann es überhaupt funktionieren, dass man als User komplett anonym im Netz surft? Ist es als Privatperson möglich, jedes Sicherheitsleck mit Hilfe verschiedener Software zu stopfen?

Jede Gefahr auszuschließen wird schwierig, doch es kann vorgebeugt werden. Beispielsweise indem Cookies blockiert werden. Zwar ist das Internetsurfen dann nicht mehr so komfortabel, da zum Beispiel Passwörter verschiedener Accounts stets neu eingegeben werden müssen und Werbeanzeigen nicht mehr individuell zugeschnitten werden können. Dennoch werden weniger Daten eines Users gespeichert – der Digital Footprint verschwimmt. Zudem beinhalten die aktuellsten Webbrowser-Versionen eine Möglichkeit im Internet zu surfen, ohne dass die Chronik mit Inhalten gefüllt wird.

Für Verwirrung möglicher Ausspäher sorgen auch VPN-Clients, über die man sich ebenfalls ins World Wide Web einwählen kann. Hierdurch lässt sich der eigene Standort durch eine maskierte IP-Adresse verheimlichen und auch versendete Daten werden grundsätzlich verschlüsselt.

Auch öffentliche, teils kostenlose WLAN-Hotspots sind eine Herausforderung bezüglich des sicheren Surfens im Netz, über die man sich beispielsweise gerne einmal im Urlaub oder beim Shoppen in der Innenstadt in das Internet einwählt. Um sich in dem ungesicherten Netzwerk trotzdem vor Datenklau oder anderen Zugriffen zu schützen, kann unter anderem die Kürze der WLAN-Nutzung entscheidend sein. Auch aktuelle Virenschutzsoftwares und Internetbrowser schützen vor ungebetenen Eindringlingen – ähnlich wie im heimischen Netzwerk.

Doch wann können wir als User uns überhaupt sicher sein, wenn wir im Internet surfen? Kommen wir als Einzelperson gegen die Geheimdienste an?

Ein Kommentar zu “Sicher surfen im Netz?

  1. Ich arbeite seit zwei Wochen mit Programmen für das anonyme surfen im Netz. Es gibt viele Vorteile für das Benutzen diverser Programme. Doch leider ist das Setup der Programme immer wieder schwer verständlich. Diverse Viren tauchen häufig wieder auf. Seit Dienstag benutze ich nur noch eine Website mit dem Namen Proxybuster. Einfach die URL in das freie Feld eingeben und ihr surft ohne echte IP anonym : http://bit.ly/1eq9IiT

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