So gehen Kampagnen nicht unter!

Marketing-KampagnenDie Vielzahl von vorhandenen Kampagnen – egal ob vom Marketing, Werbung oder PR – kann man fast gar nicht alle wahrnehmen. Dadurch, dass jedes Unternehmen mittlerweile seine Marketing- und Kommunikationsaktivitäten professionalisiert, wird der Konkurrenzkampf immer größer: Die einzelnen Kampagnen müssen einzigartiger und spektakulärer sein, als die des Mitbewerbers.

Mit einer  Kampagne möchten Unternehmen vor allem eins: Aufmerksamkeit erwecken. Das eigene Image sowie die langfristige Reputation kann nur verbessert werden, wenn man bei den gewünschten Zielgruppen gehört wird. Nicht nur, dass man ihnen möglichst viele Informationen über das eigene Unternehmen, seine Produkte und Dienstleistungen sowie die Vorteile als Kunde des Konzerns unterbreiten möchte. Mit einer breit angelegten Kampagne, die natürlich im Voraus strategisch genauestens geplant wurde, möchte man zudem die Einstellung und Meinung des Konsumenten verändern. Genau hier wird es dann schwierig. Dadurch, dass viele der angesprochenen Zielpersonen bereits Vorwissen sowie eine daraus resultierende Prädisposition gegenüber dem Unternehmen oder seinen Produkten haben, wird es schwierig, diese zu ändern. Hinzu kommen andere externe Einflüsse, wie beispielsweise andere Medienereignisse, die die Wirkung der Kampagne bei den Zielgruppen beeinflusst. Noch anspruchsvoller wird es, wenn man ein konkretes Handeln bei der Zielgruppe erreichen möchte: Einen langjährigen Raucher mit einer Anti-Rauch-Kampagne zum Nichtraucher zu machen, birgt eine echte Herausforderung in sich. Der Erfolg einer Kampagne ist folglich von vielen Faktoren abhängig.

Den genannten Faktoren kann man allerdings mit der richtigen Wahl von Kommunikator, Botschaft sowie einem guten Mix aller möglichen Kanäle entgegentreten und somit die Erfolgsaussichten der Kampagne erhöhen: Je nach Thema und Inhalt der jeweiligen Kampagne kann man so genannte Testimonials einsetzen. Wählt man hier einen Prominenten, erhält man viel Aufmerksamkeit. Bei Einsatz eines Experten erhöht sich die Glaubwürdigkeit und wenn man eine „Durchschnittsperson“ als Gesicht der Kampagne wählt, können Zielgruppen sich besser identifizieren. Sicher ist allerdings eines: Es sollte für die Kunden deutlich werden, welches Unternehmen sich hinter dem Gesicht der Kampagne verbirgt – nur so kann Akzeptanz geschafften werden.

Daran anschließend sollte die gesendete Botschaft möglichst kurz und knackig sein – aber nicht zu einfach. Denn wenn die Zielperson(en) zum Nachdenken angeregt werden, hat man einen Großteil des Erfolges schon verbucht. Am besten funktioniert dieses oftmals über Emotionen: Über eine emotionalisierte Botschaft kann vor allem das Verhalten der Kunden geändert werden, da sie diese besser behalten können. Auch Humor hilft beim Erinnern.

Bei der Wahl der Kommunikationskanäle kommt es unter anderem auf die Anzahl an. Um eine nachhaltige Wirkung seiner Kampagne zu erzielen, sollte man verschiedene Kanäle kombinieren – je öfter man sein Anliegen wiederholt, desto wahrscheinlicher wird es rekapituliert. An dieser Stelle wichtig ist, dass den Stakeholdern die Möglichkeit geboten wird, auf die gesendeten Botschaften zu reagieren. Vor allem in den Social Media ist eine Anschlusskommunikation dank der dialogischen Struktur gewährleistet.

Jetzt kann ja bei Ihrer nächsten Kampagne nichts mehr schief gehen! Falls doch: Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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