Social Media: Der CEO als Vorbild!

Social Media-Kommunikation von CEOs

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Der Einsatz und die Integration sozialer Netzwerke im Marketing oder in der Unternehmenskommunikation ist nach wie vor gang und gäbe in vielen Unternehmen. Schnell und unkompliziert kann man auf Facebook, Twitter und Co. mit allen relevanten Anspruchsgruppen in den Dialog treten und seine Reputation in diesen Konversationen stärken. Die Relevanz der Social Media wird vor allem in der eigenen Darstellung bzw. Präsenz gesehen sowie die gewonnene Aufmerksamkeit. Zudem sehen viele Marketing-Verantwortliche laut einer Studie die Social Media als kostengünstiges Instrument zur Kommunikation. Ob diese Einschätzung einen langfristigen Erfolg nach sich ziehen wird, sei dahin gestellt.

Investitionen in die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens lohnen sich vor allem im Bereich der CEO-Kommunikation. Nicht nur, dass Vorstände oder Geschäftsführungen inklusive ihrer Aktivitäten in den sozialen Netzwerken eine relevante Rolle in der externen Imagebildung des von ihnen geführten Unternehmens spielen. Auch für die eigenen Mitarbeiter stellt der gekonnte Umgang mit den neuen Medien eine wichtige Kompetenz der Führungskräfte dar. Die Kenntnisse der Mitarbeiter im Bereich der sozialen Netzwerke werden von ihnen gerne auf den CEO übertragen – die Erwartungen steigen stets an.

Gerne werden Web 2.0-Technologien auch in der internen Unternehmenskommunikation eingesetzt, um Wissen zu teilen, Innovationen zu fördern, Prozesse zu optimieren und Mitarbeiter zu binden. Die einzelnen Kanäle, Möglichkeiten und Maßnahmen werden oftmals je nach Bedarf und unternehmensspezifischer Situation gewählt. Zu ihnen zählen beispielsweise Wikis, Instant Massaging oder auch Kollaborationssoftware. Auch können bei einem transformationalem Führungsverhalten die neuen Medien zur eigenständigen Organisation und Steuerung der Mitarbeiter unterstützend eingesetzt werden, sodass ihr Handlungsspielraum stets erweitert wird.

Transformationale Führungskräfte verändern das Verhalten ihrer Mitarbeiter und Kollegen, indem sie es auf ein höheres Niveau heben. Sie gelten als Vorbild, werden bewundert und respektiert, sie genießen großes Vertrauen. Dies ermöglicht es, die Mitarbeiter zu mehr Leistung, Selbstständigkeit und unternehmerischem Denken anzuregen.

Nicht nur der bereits dargestellte einwandfreie Umgang mit den Social Media wird von Mitarbeitern heutzutage von ihren Vorständen erwartet. Auch wird eine transparente Kommunikation der gebotenen Inhalte vorausgesetzt. Hierdurch wird nicht nur die Glaubwürdigkeit der Darstellungen erhöht, auch die Nähe des CEO zum einzelnen Mitarbeiter wird so gefördert – Vorstände werden auf einmal greifbar. Subjektiv wird eine in den internen und externen Social Media Kanälen aktiver CEO von Mitarbeitern als bessere, qualifiziertere Führungskraft eingeschätzt.

Mit dem internen Einsatz von Social Media lässt sich zudem die Unternehmenskultur verbessern, da hierdurch eine Kommunikationskultur inklusive mehr Dialog zwischen CEO und Mitarbeitern entstehen kann. Dieses sichert langfristig den Unternehmenserfolg und dessen Existenz. Denn der Mensch ist immer ein Wesen, was durch Kommunikation seine Bedürfnisse ausdrückt und mit Hilfe der Sprache eine Verständigung untereinander erreichen möchte.

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