Social Media-Guidelines sind unverzichtbar!

Social Media Strategie„Wir müssen `mal etwas in den Social Media machen – meine Kinder sind da auch so aktiv.“ – so oder so ähnlich hat wahrscheinlich jeder Marketing-Entscheider bzw. -Verantwortliche den Anstoß zu einem Unternehmensauftritt in den sozialen Netzwerken bekommen.

Dann wird sofort gehandelt: Profile werden erstellt, Informationen gepostet, Neuigkeiten getwittert – ohne jedoch einen richtigen Plan zu haben. Denn viele der Werbungtreibenden sind zwar im Web 2.0 aktiv, doch eine richtige Social Media-Strategie ist bei vielen deutschen Unternehmen noch Mangelware. Zwar wird dem relativ jungen Format des zielgruppenorientierten Marketings viel Bedeutung zugeschrieben, dennoch werden beispielsweise selten Social Media-Guidelines für die Mitarbeiter eingeführt oder gar Online Monitoring durchgeführt.

Dieses bestätigt ebenfalls eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die 300 Marketing-Entscheider zur Nutzung der Werbealternativen im Web 2.0 befragte. Demnach betreibt rund jedes zweite Unternehmen Social Media-Marketing, aber weniger als die Hälfte hatten hierbei eine richtige Strategie, die sie verfolgen. Das Trail-and-Error-Prinzip scheint noch zum Standard vieler der Marketing-Verantwortlichen in deutschen Unternehmen zu gehören.

Doch eine Strategie im Bereich des Social Media ist unabdingbar: Nicht nur im Marketing, sondern auch im HR, Costumer Service oder Vertrieb – in vielen der unternehmerischen Tätigkeiten geht es um die zielgruppenspezifische Ansprache, die im Web 2.0 bestens gewährleistet ist. Im besten Fall ist die Taktik bereichsübergreifend, damit alle Kanäle und somit auch Bereiche des Unternehmens gleichsam bespielt werden.

Dennoch rechnen viele der Unternehmen den Social Media eine hohe Bedeutung zu und wollen mehr in die Werbung im Internet investieren. Laut der Umfrage der GfK möchten rund zwei Drittel der Befragten ihre Investments hier erhöhen. Ihnen ist bewusst, dass sie dadurch unter anderem neue Zielgruppen erreichen und ansprechen, sowie die Kontaktqualität zu ihren bereits bestehenden Stakeholdern verbessern können.
Mehr als 70 Prozent der befragten Marketing-Entscheider rechnen sogar mit einem erhöhten Budget in diesem Bereich – die klassische Werbung bekommt bislang noch mehr vom Kuchen ab.

Im Gegensatz zur klassischen Werbung kann Social Media-Marketing vielleicht mehr begeistern oder gar faszinieren. Jeder Vierte der Befragten meint, dass die klassische Werbung lediglich als störend empfunden wird. Als Begründung geben sie an, dass die Konsumenten oftmals anspruchsvoller geworden sind und mehr denn je mit einer sehr guten Kreation und originellen Inhalten überzeugt werden muss. Gerne möchten die Verbraucher die Werbung mitgestalten, schreiben ihr so mehr Bedeutung zu. User Generatet Content oder Crowd Sourcing sind an dieser Stelle die Stichwörter. Das funktioniert besonders gut in den sozialen Netzwerken.

Surfen Sie ebenfalls noch ohne Plan in den sozialen Netzwerken? Möchten Sie ihre Stakeholder noch individueller ansprechen? Wir von KONZEPT4 helfen Ihnen gerne bei der Entwicklung Ihrer Social Media-Strategie!

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