Social Media: Was bringt die Zukunft?

Die Zukunft der Social Media

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Die Digitalisierung und die damit verbundene Vernetzung steigt, sodass die Online-Kommunikation einem stetigen Wandel unterliegt. Auch die Social Media dominieren unseren Alltag und finden größtenteils bereits Verwendung innerhalb der Kommunikationsstrategie von Unternehmen, da (fast) jede Altersgruppe hier mittlerweile aktiv ist. Für das laufende Jahr werden gar 135 Billionen Euro an Budget für Digital Marketing erwartet.

Als Status Quo der Social Media lässt sich zudem feststellen, dass Facebook nach wie vor das größte soziale Netzwerk ist. Mit rund einer Billion User und 2,5 Billion täglichen Posts weltweit bieten sich hier für Unternehmen verschiedenste Möglichkeiten, mit ihren Stakeholdern in Kontakt zu treten.

Neben Twitter und Google+ rücken jedoch auch Pinterest und Instagram immer mehr in das Blickfeld der Unternehmenskommunikation. Für Unternehmen mit eher weiblichen Zielgruppen erweisen sich die 70 Millionen aktive Nutzer von Pinterest als relevante Dialogpartner. Denn sie sind zu 60 Prozent weiblich und beschäftigen sich auf dieser Plattform überwiegend mit Dekoration, Rezepten und Mode. Auf Instagram sind Fotos gefragt, die von Videos ergänzt werden. Unter den 150 Millionen Usern befinden sich viele Marken, die unter anderem durch die Verwendung von Hashtags in Verbindung mit aussagekräftigen Bildern ihre Stakeholder ansprechen.

Doch was können wir in Zukunft hinsichtlich der Vielzahl sozialer Netzwerke erwarten?

Entgegen der Kritiker der Social Media, die ein baldiges Aussterben dieser vorhersagen, wird eine Verdoppelung des Social Marketing Budgets innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet. Zudem wird vermutet, dass der Social Media Gigant Facebook einen Großteil seiner aktiven User verlieren wird, da dieser unter anderem wegen der Datenschutzvorwürfe ein wenig mit seinem Image zu kämpfen hat und das Vertrauen der Nutzer sinkt. Newcomer der Plattformen, wie Instagram, Pinterest und auch Snapchat, profitieren hiervon künftig vermehrt.

Für die Unternehmenskommunikation in den Social Media sind darüber hinaus weitere Trends zu erwarten. Neben E-Mails, in denen eine Sharing-Funktion eingebunden ist, etablieren sich Videos und Botschaften in Bildformat weiterhin – Pinterest und Instagram sei Dank. Allgemein wird die Personalisierung von zielgruppenspezifisch aufbereitetem Content relevanter. Der Dialog mit Stakeholdern in sozialen Netzwerken – diese stellen künftig keinen Kommunikationskanal mehr dar, sondern ein Ort der Interaktion – kann durch eine gut durchdachte Nutzung von Hashtags ergänzt werden, da diese nicht mehr nur auf Twitter Verwendung finden.

Ein möglicher erster Ansatz der Online-Strategie innerhalb der Unternehmenskommunikation könnte es folglich sein, die gewohnten Pfade der Social Media zu verlassen. So kann der Kreativität freien Lauf gelassen und durch Qualität der Beiträge ein Mehrwert für User geschaffen werden.

Wie ist Ihre Meinung? Was erwartet uns in den kommenden Jahren hinsichtlich Digital Marketing, Social Media und Co?

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