Stets aktuell: Die 95 Thesen des Cluetrain Manifests

David WeinbergerFast vierzehn Jahre ist es mittlerweile her, dass Rick Levine, David Weinberger, Christopher Locke und Doc Searls die 95 Thesen des Cluetrain Manifests aufgestellt haben. In der Zwischenzeit haben sich nicht nur die Gesellschaft und die soziale Umwelt verändert, auch Technik und Internet inklusive Social Media entwickelten sich weiter. Trotz angeregter Diskussionen um ihre Beständigkeit, haben die Aussagen des Manifests nicht an Aktualität oder Gültigkeit verloren.

Schon im letzten Jahrhundert wurde von den Autoren die Relevanz des Internets für die Entwicklung beziehungsweise Veränderung von Märkten und Marketing erkannt. Auch der Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden wurde so eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Altbekannte Kundenorientierung, ihre Bedürfnisse und ihr Erleben wird wieder entdeckt.

Bereits die ersten beiden der 95 Thesen bringen auf den Punkt, was Unternehmen wissen, Konsumenten beziehungsweise externe Stakeholder aber oft nicht wahrnehmen.

Den Dialog zwischen gleichwertigen Menschen in den Mittelpunkt der Organisationskommunikation zu stellen, kann zielführend sein. Durch dieses Dialogmarketing und gegenseitiges aufeinander eingehen, können beide Seiten ihre Vorteile aus der Konversation erzielen: Unternehmen können sich weiter entwickeln und ihre Leistung steigern, die unternehmerische Umwelt kann ihre Bedürfnisse befriedigen. Das Gleiche gilt für den Online-Bereich.

Auch wenn man einige Thesen an das eigene Unternehmen anpassen oder gegebenenfalls abschwächen muss, lohnt es sich, einmal einen Blick in die gesamten Aussagen des Cluetrain Manifests zu werfen: Vielleicht birgt es ja den einen oder anderen guten Ratschlag für die unternehmerische Kommunikation sowie für das Marketing.

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