Sensibel bleiben: sprachliche Inklusion in den Medien

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„Die Begriffe, die man sich von was macht, sind sehr wichtig. Sie sind die Griffe, mit denen man die Dinge bewegen kann.“ (Bertold Brecht)

Foto: © svort – Fotolia.com

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Manchmal sitzt man in der U-Bahn und lauscht den Gesprächen der jungen Generation. Nicht nur „Bist du behindert, oder was?“ oder auch „Ey, du Mongo!“ kommen einem dort zu Ohren. Es fallen viele solcher Bezeichnungen und Formulierungen, über deren eigentliche Bedeutung vor der Aussprache sicherlich nicht immer nachgedacht wird.

Kann man die Sprüche in der U-Bahn noch als jugendliche Unwissenheit oder pure Provokation abhaken, können ähnliche Aussagen an anderer Stelle weitreichende Folgen haben. Denn auch innerhalb der Massenmedien passiert es leider oft genug, dass Menschen mit Behinderung inhaltlich und sprachlich stigmatisierend dargestellt werden. Weiterlesen