Wissenschaftskommunikation: Bitte Verständlich!

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„Warum haben Zebras Streifen?“ – „Wieso können Flugzeuge fliegen?“ Kinder stellen oft solche Fragen, auf die wir ad hoc keine passende Antwort haben. Wir müssen erst einmal nachdenken, um eine Antwort geben zu können, die das Kind auch versteht. Zu kompliziert sollte sie nicht sein – aber auch nichts Wichtiges auslassen.

So wie wir alle vor den Kindern stehen und nach den passenden Worten und Erklärungen suchen, so ergeht es wohl oftmals auch denjenigen unter uns, die in der Wissenschaft tätig sind. Sie möchten ihre Forschungsergebnisse vermitteln, brauchen dafür aber eine Form, die für ein Laien-Publikum verständlich ist und der Öffentlichkeit alles Wichtige vermittelt. Gerade wenn es um die Kommunikation von erlangten Ergebnissen geht, ist das oft alles andere als einfach. Weiterlesen

Partyguerilla: Markenbindung durch Sponsoring erreichen

Guerillamarketing

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Diese Situation kennt eigentlich jeder von uns: Eine Person aus dem Freundeskreis plant eine Party bei sich zu Hause und lädt alle zum Feiern ein. Mit der Einladung kommt die Bitte, doch etwas zum Trinken oder einen kleinen Snack mitzubringen. Bevor man sich als Gast also auf den Weg zu dieser Party macht, wird noch einmal schnell in den Kühl- und Vorratsschrank geschaut, was sich denn als kleines Mitbringsel eignen könnte. Das Ergebnis ist meist eine bunte Mischung aus Speisen und Getränken.

Doch dieses Sammelsurium an mitgebrachter Verpflegung gehört beinahe schon wieder der Vergangenheit an: Auch auf Privatparties findet immer öfter ein Sponsoring statt, wie man es bisher nur von größeren Events kannte. So stellen beispielsweise die Hersteller eines Getränkes dem Gastgeber etliche Flaschen zur Verfügung, als Gegenleistung werden Fotos zur Dokumentation erbeten. Mehr braucht der Gastgeber nicht zu tun und muss sich so nicht auf seine Gäste verlassen oder selbst einkaufen gehen.

Dieses Partyguerilla basiert auf dem Grundgedanken des Buzz– oder auch Empfehlungsmarketings. Das aus dem Englischen stammende Wort für summen oder auch schwirren bezieht sich auf die Wirkung von Mundpropaganda, da in einer natürlichen Umgebung über ein Produkt oder eine Marke gesprochen wird – hier z. B. auf einer Party über ein Partygetränk. Darüber hinaus wird die Empfehlung des Gastgebers von den Gästen als besonders glaubwürdig und vertrauensvoll empfunden. Für Unternehmen entsteht hier folglich eine Möglichkeit, absatzrelevante Zielgruppen auf direktem Weg zu erreichen – ohne dass traditionelle Marketingmaßnahmen genutzt werden müssen.

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Online-Marketing: Lokale Zielgruppen mit einbeziehen!

Social Media regional

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Viele Unternehmen beziehen in der klassischen Presse- und Medienarbeit bereits ihre vor Ort ansässigen Zielgruppen mit ein. Lokale Printmedien werden mit Pressemitteilungen versorgt, es wird mit Politikern an runden Tischen diskutiert und Anwohnern beim Tag der offenen Tür ein Blick hinter die Kulissen gewährt. Mit klassischer PR-Arbeit vor Ort kann die soziale Integration des Unternehmens in das gesellschafts­politische Umfeld verbessert werden.

Der Online-Bereich wird hierbei jedoch oft noch außer Acht gelassen. Dabei hat auch in der lokalen Kommunikation längst das Web 2.0 Einzug gehalten – so entstehen beispielsweise lokale Blogs und spezielle lokale Gruppen auf Facebook. Der Bewegungsspielraum für Kommunikation verändert sich. Die bewährten Modelle für die Ansprache von lokalen Bezugsgruppen müssen diesen veränderten Bedingungen angepasst werden. Weiterlesen

Corporate Social Responsibility – mehr als nur Greenwashing!

Geenwashing

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Längst ist es nicht mehr nur reines Greenwashing: viele Unternehmen übernehmen inzwischen freiwillig (soziale) Verantwortung für ihre Umwelt. Diese Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Teil der Unternehmens- und Kommunikationsstrategie, die über gesetzliche Vorgaben im Sinne der Compliance deutlich hinausgeht. Die Unternehmen gestalten so die von ihnen gewünschte nachhaltige Zukunft aktiv mit.

Doch wie können Unternehmen ihr gesellschaftliches Engagement kommunizieren und ihren Stakeholdern die Erfolge der übernommenen Verantwortung darstellen?

Eine Möglichkeit ist der Aufbau einer Website, auf der das Engagement des Unternehmens und die verschiedenen CSR-Bereiche dargestellt werden. Auch auf den genutzten Plattformen des Web 2.0 kann von den CSR-Aktivitäten berichtet und User aktiv in den ehrlichen Dialog bezüglich gesellschaftlicher Verantwortung seitens des Unternehmens eingebunden werden. Die Herausforderung liegt dabei in der innovativen, kreativen und motivierenden Darstellung der CSR-Themen, die gleichzeitig mit einem emotionalen Beziehungsaufbau zwischen Unternehmen und User verbunden werden kann. Weiterlesen