Partyguerilla: Markenbindung durch Sponsoring erreichen

Guerillamarketing

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Diese Situation kennt eigentlich jeder von uns: Eine Person aus dem Freundeskreis plant eine Party bei sich zu Hause und lädt alle zum Feiern ein. Mit der Einladung kommt die Bitte, doch etwas zum Trinken oder einen kleinen Snack mitzubringen. Bevor man sich als Gast also auf den Weg zu dieser Party macht, wird noch einmal schnell in den Kühl- und Vorratsschrank geschaut, was sich denn als kleines Mitbringsel eignen könnte. Das Ergebnis ist meist eine bunte Mischung aus Speisen und Getränken.

Doch dieses Sammelsurium an mitgebrachter Verpflegung gehört beinahe schon wieder der Vergangenheit an: Auch auf Privatparties findet immer öfter ein Sponsoring statt, wie man es bisher nur von größeren Events kannte. So stellen beispielsweise die Hersteller eines Getränkes dem Gastgeber etliche Flaschen zur Verfügung, als Gegenleistung werden Fotos zur Dokumentation erbeten. Mehr braucht der Gastgeber nicht zu tun und muss sich so nicht auf seine Gäste verlassen oder selbst einkaufen gehen.

Dieses Partyguerilla basiert auf dem Grundgedanken des Buzz– oder auch Empfehlungsmarketings. Das aus dem Englischen stammende Wort für summen oder auch schwirren bezieht sich auf die Wirkung von Mundpropaganda, da in einer natürlichen Umgebung über ein Produkt oder eine Marke gesprochen wird – hier z. B. auf einer Party über ein Partygetränk. Darüber hinaus wird die Empfehlung des Gastgebers von den Gästen als besonders glaubwürdig und vertrauensvoll empfunden. Für Unternehmen entsteht hier folglich eine Möglichkeit, absatzrelevante Zielgruppen auf direktem Weg zu erreichen – ohne dass traditionelle Marketingmaßnahmen genutzt werden müssen.

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Frauen an der (Kauf-)Macht

Frauen im Handel

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Zielgruppenspezifische Ansprache ist eines der Mantras, was Marketing- und Kommunikations-Verantwortliche wahrscheinlich mitten in der Nacht aufsagen würden, würde man sie wecken. Doch wird diese Stakeholder-Kommunikation in der Praxis auch tatsächlich umgesetzt? Wie ist es beispielsweise mit den Frauen? Werden sie als Zielgruppe von Unternehmen so wahrgenommen, wie ihre tatsächlichen Eigenschaften sind?

Manchmal wird hier zum Beispiel nicht bedacht, dass es die Frauen sind, die die Mehrheit der Kaufentscheidungen aller Konsumenten tätigen. Hinzu kommt außerdem, dass die moderne Sie nicht mehr im Schatten ihres Mannes steht. Vielmehr hat sie oft einen guten Karriereweg hinter sich und verdient gut Geld – perfekt zum investieren, die Frauen stellen eine immer größer werdende Konsumentengruppe dar. Ein Bereich, mit dem sich das Gender Marketing bereits seit einigen Jahren befasst. Weiterlesen

Word-of-Mouth im Social Web

In rund zwei Milliarden Gesprächen am Tag werden – zumindest in den USA – Marken erwähnt. Folglich bestimmen Marken und die zugehörigen Unternehmen größtenteils die Konversationen in unserer Gesellschaft. Oftmals geht es inhaltlich bei solchen Unterhaltungen darum, dass eine Person eine Kaufentscheidung treffen möchte und seinen Gesprächspartner um Rat fragt. Es ist normal, dass Menschen vertraute Personen des persönlichen Umfeldes eher als glaubwürdig empfinden, als ein Unternehmen. Die Familie, Freunde oder auch Bekannte wollen schließlich mit dem beworbenen Produkt kein Profit erwirtschaften. Weiterlesen

Word-of-Mouth – einfach unverzichtbar!

Word-of-MouthMundpropaganda – ein Wort, das auf den ersten Blick ein wenig unheimlich klingen mag. Doch was genau ist dieses Word-of-Mouth überhaupt?

Schauen wir doch einmal in ein Lexikon: Es geht dabei scheinbar um das mündliche Weitersagen oder auch Weiterempfehlen. In Bezug auf das Marketing handelt es sich um die Empfehlung von Marken, Produkten oder auch Dienstleistungen. Wahrscheinlich ist dieses nicht nur die älteste Form der Werbung, sondern auch die ehrlichste – denn: Was uns gefällt oder auch nicht, sagen wir genau so unserer Familie und unseren Freunden weiter. Wir wollen sie ja schließlich vor einem Fehlkauf oder einer Enttäuschung in Bezug auf eine in Anspruch genommene Dienstleistung bewahren. Es ist ebenfalls bewiesen, dass wir Menschen eher den Personen glauben, denen wir auch vertrauen – also Familie und Freunden. Weiterlesen