Team-Ausflug nach Hannover – Auge in Auge mit dem Wolf!

Einen ganzen Tag in Hannover mit den netten Kollegen – darauf freuten wir uns alle schon die ganze Woche. Schließlich sehen wir uns nicht allzu häufig persönlich, da wir im Home-Office arbeiten. Team-Chefin Anika Gelenkirchen schickte uns am Abend vorher noch eine E-Mail mit dem Programm: Erst kurz einchecken im Hotel, anschließend ein gemeinsamer Workshop, ein Besuch im Winter-Zoo Hannover sowie – nach einer kurzen Pause im Hotel – ein gemeinsames Essen beim Italiener. Am Morgen noch ein leckeres gemeinsames Frühstück. Das klang echt vielversprechend.

Nach dem Aufstehen trübte sich die Freude etwas ein, da es schon wieder in Strömen regnete. Also ein Alternativ-Programm? Wir bangten und hofften. Doch schon in Hannover besserte sich die Wetterlage. Nach dem Einchecken im Hotel fuhren wir gemeinsam zum Workshop. Das gegenseitige persönliche Kennenlernen als Team war ein wichtiger Aspekt dabei, da meine Kollegin Claudia Sieber und ich in diesem Jahr neu dazu gestoßen sind. Der Workshop bestand vor allem aus einem gemeinsamen Brainstorming und unter die Lupe nehmen der Agentur. Wer sind wir? Wie arbeiten wir? Was können wir? Was wollen wir verbessern? Wo wollen wir hin?

Einig waren wir uns darüber, dass die Vielfältigkeit im Team, der freundschaftliche Umgang untereinander, das hohe Engagement sowie das relativ unabhängige Arbeiten besonders positive Eigenschaften für uns intern sind. Für Kunden wirkt sich dies unserer Meinung vorteilhaft insbesondere in Form eines kompetenzbedingt vielseitigen Leistungsangebots, hoher Flexibilität/Schnelligkeit, Einsatzbereitschaft und fairer Zusammenarbeit aus. Beim Brainstorming sammelten wir viele Ideen für die Zukunft, die wir bei einem zweiten Workshop im Januar durch einen gezielten Maßnahmenkatalog für 2012 weiter konkretisieren wollen. Wichtig für uns war zudem, dass diese Strategie von allen gleichwertig im Team erarbeitet wurde.

Im Laufe des Workshops klarte sich der Himmel auf und sogar die Sonne guckte raus. Zoo Hannover, wir kommen! Wir alle kannten diesen bisher nur von warmen, gutbesuchten Sommertagen. Der Winterzoo hingegen ist ein wesentlich ruhigeres Vergnügen, streckenweise waren wir die einzigen Besucher.  Die Tiere schienen ebenfalls entspannter und weniger scheu, was teils zu hautnahen Begegnungen führte.

Schon gleich zu Beginn am Nashorn-Gehege trabte ein Riesenexemplar und wirkte so, als wäre ihm kalt und er müsste sich warm laufen. Immer wieder versuchte er einen auf dem Boden liegenden Ast mit seinem Horn aufzuspießen. Geradezu verrückt nach uns war ein Pelikan, in dessen Gehege man herein gehen durfte. Immer näher kam er uns und wir, auch wenn es irgendwie unheimlich war, nutzten die Gelegenheit für Nahaufnahmen.  Die gelangen uns vor allem bei den Giraffen, deren Heunetz direkt vor der Brüstung aufgehängt war. So konnten wir lustige Aufnahmen schießen von ausgiebig kauenden Giraffen.  Stattlich waren die beiden Männchen der Gorillas und Orang-Utans.

Ein beeindruckendes Erlebnis hatten wir in der neuen Anlage Yukon Bay, die gekonnt Goldgräberstimmung verströmte. Durch ein Fenster guckten wir Auge in Auge in die friedlich wirkenden Augen eines Wolfes in bereits einsetzender Dämmerung. Doch einige Minuten später standen wir auf einer Holzbrücke, als plötzlich ein echtes Wolfsheulen losging. Sechs Wölfe waren ineinander verschlungen, jaulten, bissen und knurrten sich an. Anika Gelenkirchen meinte ganz trocken dazu: „So viel zum Thema: Der Wolf als Haustier!“

Ihr Abendessen hatten die größten Raubtiere der Erde zum Glück schon, als wir bei ihnen ankamen: Zwei Eisbären nagten seelenruhig an riesigen Knochen mit ihren Klauen und Zähnen. Eine Pranke war so groß wie der Kopf eines Menschen. Wie froh waren wir über die schützende Glasscheibe! Nach dem Essen stellte sich einer der beiden auf einen Felsen und guckte ins Wasser. Springt er oder springt er nicht? Natürlich sprang er mit einem lauten Platschen, als wir um die nächste Ecke verschwunden waren!

Der gelungene Tag fand seinen krönenden Abschluss bei einem sehr leckeren Essen und Quatschen beim Italiener. Samstagmorgen klang unser Teamtreffen mit einem  gemütlichen und amüsanten Frühstück aus, ehe sich alle wieder auf den Heimweg machten – natürlich wieder im strömenden Regen. Alles in allem ein wirklich toller Ausflug, der viel Spaß gemacht hat. Einziger Wermutstropfen war, dass unsere Kollegin Karoline Krause nicht dabei sein konnte – aber dann freuen wir uns einfach noch mehr aufs nächste Mal in vollständiger Besetzung.

Hier sehen Sie unsere Fotos vom Zooausflug:

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