Wie arbeiten wir in der Zukunft?

Mobiles Arbeiten

Foto: © Gina Sanders – Fotolia.com

Unsere Gesellschaft unterliegt diversen Veränderungen und Trends, die es zu bewältigen gilt. Nicht nur die Globalisierung stellt uns vor Herausforderungen. Auch der demografische Wandel, steigende Mobilität und Flexibilität sowie die Digitalisierung beeinflusst uns in allen Lebenslagen. Neben dem veränderten Alltag wird auch die Arbeitswelt von diesen gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt. Daraus resultiert die Frage: Wie wird in Zukunft denn eigentlich gearbeitet? Wie werden Berufe und Arbeit künftig aussehen?

Die Spekulationen und Forschungen bieten eine große Bandbreite an Überlegungen zu diesem Thema. Fest steht: Die Generation Y, die sich momentan noch in der Ausbildung befindet, wird als Arbeitnehmer die Zukunft der Berufswelt mitgestalten. Als Digital Natives bringen sie andere Wertvorstellungen mit in die Unternehmen, die es im Rahmen eines Demografie Managements mit denen der älteren Generation zu vereinen gilt. Kann man die Unterschiede nicht auch nutzen?

Schnell wird deutlich, dass die Diversität der Arbeitnehmer ebenfalls eine relevante Rolle der künftigen Arbeitswelt einnehmen wird. Sie alle werden vermutlich vermehrt Forderungen an ihren Arbeitgeber stellen, da die Work-Life-Balance eine wichtige Position im Leben vieler einnehmen wird. Downshifting und Sabbaticals sind nur zwei der Schlagwörter, die in diesem Zusammenhang oftmals fallen.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, inwieweit es die klassischen Organigramme und Unternehmenssoziologie auch in Zukunft noch geben wird? Gemeint ist eine Heterarchie statt Hierarchie, sodass Projektarbeit vermehrt bzw. nur noch angewandt wird.

Führungskräfte wären dann diejenigen, die ein Projekt betreuen, ohne dass sie dauerhaft Personalverantwortung tragen. Bedingt dann die Projektarbeit gegebenenfalls auch die Form der Anstellung? Wird es künftig zunehmend Zeitarbeiter und Freelancer neben ein paar Festangestellten im Unternehmen geben?

Daran anschließend bedingt die Digitalisierung unserer Gesellschaft womöglich, dass in Zukunft vielleicht nur noch virtuelle Organisationen existieren. Die Arbeit wird dann in die Weiten des Internets ausgelagert, sodass flexibles Arbeiten von jedem Ort der Welt möglich wird. Entsprechende Soft- und Hardware dienen hier als Hilfe, die über Dropbox und Google Drive hinaus gehen.

Anhand dieser wenigen Beispiele wird schon deutlich, dass alle Veränderungen der Gesellschaft und somit auch der Arbeitswelt wie Zahnräder ineinander greifen. Spielt das alles beim War for Talents eine entscheidende Rolle? Und wie bekommt die Kommunikation eines Unternehmens diese Aspekte alle unter einen Hut? Antworten auf diese Fragen werden wir wohl erst in der Zukunft erfahren.

Wie schätzen Sie denn die Arbeitswelt von morgen ein?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.