Wozu überhaupt Marketing?

Marketing-MixBesonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen heißt es: „Ja das Marketing, das macht die Frau XY. Die hat hier `ne Halbtagsstelle und macht das so nebenbei.“ Doch die Absatz- und Verkaufsförderung umfasst mehr für einen Erfolg: Ausreichende Ressourcen innerhalb eines Unternehmens.

Zunächst einmal kann man sich in diesem Zusammenhang überlegen, was für einen Sinn Unternehmen haben bzw. was für ein Ziel sie verfolgen: Im Grunde genommen geht es darum, dass man unter marktwirtschaftlichen Bedingungen Gewinn macht. So radikal wie es klingt – ohne das nötige Kapital kann man schließlich keine offenen Rechnungen bezahlen, die am Ende des Monats mit der Post ins Haus flattern.

Hier kommt nun unter anderem das Marketing ins Spiel: Dieser wichtige Teil der Betriebswirtschaftslehre ist durchaus mehr, als nur Werbung. Zwar sind die Maßnahmen im Kommunikationsmix (Werbespots, Plakate, Broschüren, etc.) der sichtbarste Teil des Ganzen, doch im Grunde genommen geht es um viel mehr. Marketing dient dem Unternehmen, sich innerhalb der verschiedenen Märkte so auszurichten, dass ein möglichst hoher Gewinn entsteht. Denn auf diesen Märkten trifft das Angebot eines Unternehmens auf die Nachfrage der Konsumenten. Dabei helfen neben des bereits erwähnten Marketingmixes die „vier Ps“: Product, Price, Promotion und Placement. Als Endergebnis kann man gut die Aussage eines Kosmetikunternehmens nutzen: „In der Produktion stellen wir eine einfache Creme her – im Laden verkaufen wir Hoffnung.“

Hier wird schnell deutlich: Marketing macht aus einem einfachen Produkt etwas Neues, damit die Kunden es kaufen. Denn diese wollen nicht einfach stur Dinge in ihre Einkaufskörbe legen – nein, sie möchten Lösungen für ihre Probleme verschiedenster Art erhalten. Um diese Probleme zu kennen und dementsprechend möglichst viele Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen – dazu braucht man das Marketing. Denn die Käufer sitzen am längeren Hebel: Sie alleine entscheiden täglich mehrmals, was sie kaufen und was nicht. Natürlich kann man durch das Marketing diese Entscheidungen beeinflussen – doch dazu muss man sich am Anfang des Prozesses in den Kunden hineinversetzen. Kundenorientierung ist folglich nicht nur in der Kommunikation sondern auch im Marketing einer der wichtigsten Aspekte.

Dennoch funktionieren alle Elemente des Marketings nicht sofort. Sie alle wirken mittel- oder langfristig, sodass man am besten heute schon weiß, was der Kunde in einem halben Jahr am liebsten kaufen würde. An dieser Stelle entsteht eine Herausforderung innerhalb des Marketings, die die Arbeit besonders spannend macht. Denn wer schaut nicht gerne einmal in die Zukunft?

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