Die KONZEPT 4-Webseite

Wordpress-LogoUnsere neue Agentur-Webseite ist nun schon etwas länger online. Zeit also, sich einmal mit der dahinterstehenden Technik zu befassen und vor allem der Frage, warum unsere Wahl auf genau diese fiel. Unsere Webseite läuft auf WordPress, einem offenen und kostenlosen Blogsystem, von dem viele von Ihnen sicher schon gehört haben. WordPress hat sich im Laufe der Zeit von einem reinen Blogsystem zu einem fast vollwertigen Content Management System (CMS) gemausert.

Warum aber, werden Sie sich vielleicht fragen, nutzen wir für unsere eigene Seite WordPress, wenn wir für viele unserer Kundenprojekte auf das ebenso offene CMS Joomla setzen? Wie so oft geht es hier gar nicht um eine Wertung, welches System das bessere ist. Vielmehr gibt es für unterschiedliche Anforderungen immer auch das passende(re) Werkzeug.

In unserem konkreten Fall haben wir zunächst einmal zusammengetragen, welche Funktionalität wir von unserer Webseite erwarten. Dabei stellte sich schnell heraus, dass der Blog, bis dato ein eigenständiger Bereich unserer Webseite, ein integraler und zentraler Baustein der neuen Seite werden sollte.

Nun ist es so, dass man mit Joomla zwar auch bloggen kann, aber um es knapp zusammenzufassen: Joomlas Stärken liegen klar in der traditionellen Verwaltung und dynamischen Darstellung von Inhalten (Einzelseiten, Dokumente, Veranstaltungskalender inkl. Anmeldeformulare, Benutzer, …). Umgekehrt kann WordPress zwar auch zur Verwaltung von Inhalten genutzt werden, seine Stärken liegen aber ganz deutlich in der Verwendung für ein Blog und die dazugehörigen Funktionen.

Joomla – ideal für komplexe Webprojekte

Joomla-LogoHinzu kommt, dass Joomla das insgesamt komplexere und mächtigere System ist. Für umfangreiche Webprojekte und Webseiten mit beispielsweise einer integrierten Eventanmeldung ist es damit die deutlich bessere Wahl. Diese Komplexität bedingt andererseits aber auch, dass Aufbau, Templateentwicklung und der alltägliche Betrieb einen etwas höheren Aufwand mit sich bringen, als es bei WordPress der Fall ist. Für uns war es also gleich zu Anfang der Planung wichtig, möglichst genau und detailliert zu untersuchen, welche Funktionalitäten unsere Webseite bieten muss und welche evtl. in Zukunft dazu kommen könnten. Bei dieser Analyse stellte sich recht früh heraus, dass wir die meisten weitergehenden Funktionen von Joomla (wie z. B. Dokumentenverwaltung, Eventkalender, Eventanmeldungen) nicht benötigen würden.

Was wir allerdings wollten, waren Funktionen wie die Kommentarfunktion, welche sich zwar in Joomla ebenso realisieren lassen, in WordPress aber integraler Bestandteil des Kernsystems sind und damit vom Start weg perfekt harmonisiert in die Webseite eingebunden werden können. Auf der Basis all dieser Faktoren fiel die Entscheidung am Ende auf WordPress. Das Ergebnis sehen Sie vor sich, wenn Sie diesen Post lesen.

Es gibt also kein ‚besser‘ oder ’schlechter‘, wenn es um die Wahl der technischen Basis für eine Internetseite geht – vielmehr ist die Frage: Welches System passt zu genau dieser Seite? Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und auch Sie vor dem Aufbau einer neuen Homepage stehen, hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar unter diesem Post oder kontaktieren Sie uns per Mail, Twitter oder Facebook.