Fliegender Rasen und Muskelkater: Teamtreffen im Golfclub

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Ein Teamtreffen im Golfclub? Ein bisschen auf die Driving Range und Bälle in die Weiten des Weserberglandes hauen? Uns vermutlich kaputtlachen, weil die meisten von uns noch nie auch nur einen Fuß auf einen Golfrasen gesetzt haben? Au ja!

Im Arbeitsalltag sehen wir uns leider nur selten – dem Home Office sei „Dank“. Zwar klappt die tägliche Kommunikation dank E-Mail, Skype und Telefon reibungslos, persönliche Treffen kann das alles jedoch nicht ersetzen. Umso mehr freuen wir uns auf unsere regelmäßig stattfindenden Team-Treffen. Wenn endlich mal wieder alle an einem Tisch versammelt sind, können interne Themen in aller Ruhe besprochen werden. Aber natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz.

Dieses Mal stand ein Besuch auf einem nahe gelegenen Golfplatz und ein Schnupperkurs in dieser spannenden Sportart auf dem Plan. Wie bereits erwähnt: die meisten von uns hatten noch nie Golf gespielt. Wir haben uns trotzdem mit vollem Elan in das Abenteuer geworfen und nach einem arbeitsreichen Vormittag in der Agentur zu Bällen und Schlägern gegriffen.

Am Anfang stand ein wenig Theorie – wohin gehören Hände und Füße, wie weit holt man Schwung zum putten, wie stabilisiert man seinen Stand, um den Ball nicht zu verreißen? Zunächst aus kleinen Distanzen von 2 Metern, dann mit wachsenden Entfernungen zum Loch, wurde geübt, gezielt und geschlagen. Tieferes Gras erhöhte zwischenzeitlich zusätzlich den Schwierigkeitsgrad. Langsam stellten sich erste Erfolge ein, die Bälle rollten weitestgehend in die Richtung, in die sie sich auch bewegen sollten, und der ein oder andere landete wirklich im Loch. Eine kleine 1-gegen-1-Spielrunde schloss sich an – dramatische Szenen spielten sich ab, Flüche wurden ausgestoßen und der „Gegner“ mit psychologischen Tricks verunsichert: „Das triffst du auf jeden Fall. Unmöglich, dass du daneben schlägst.“

Nach einer kurzen Vorführung, wie es aussieht, wenn der Ball im Bunker gelandet ist und wieder hinausbefördert werden muss (= sandig), stand eine kurze Pause an. Bei dem warmen Wetter, das sogar Kopfbedeckungen und Sonnencreme notwendig machte, waren die kühlen Getränke mehr als willkommen.

Danach ging es weiter zur Driving Range. Nun hielten wir uns nicht mehr mit vorsichtigen Schlägen und kurzen Distanzen auf. Unter fachkundiger Anleitung ging es zur Sache – Bälle wurden mit einem dumpfen ‚plopp‘ oder einem lauten ‚klonk‘ getroffen, Rasenstücke flogen (manchmal weiter als der dazugehörige Ball), Tees wurden durch einen etwas zu beherzten Schlag halbiert. Die ein oder andere Mücke haben wir sicherlich auch verschreckt, wenn der Schläger wieder einmal meilenweit vom Ball entfernt durch die Luft zischte. Munition war genügend vorhanden – jedem von uns stand ein reichhaltig gefüllter Eimer mit Golfbällen zur Verfügung. Und ganz, ganz langsam lief auch hier alles in etwa so, wie wir uns das vorstellten.

Mit der Zeit wurden dann allerdings die Arme schwer, Schwünge fielen nicht mehr ganz so kraftvoll aus, Schläge trafen den Ball nicht mehr so hart wie noch zu Beginn. Zeit, die Schläger wieder zu verstauen und den Tag mit einem gemeinsamen (sehr leckeren!) Essen im Platz-Restaurant zu beschließen. Krönender Abschluss des Tages war dann eine kleine Preisverleihung – natürlich gab es nur Gewinner!

Auch wenn wir abends alle recht erledigt waren und der Muskelkater an den Tagen danach ordentlich ausfiel: Wir hatten einen wundervollen Tag und es hat einen Heidenspass gemacht. Wir konnten eine für uns neue Sportart entdecken; haben gelernt, gestaunt, ausprobiert und nicht zu selten gelacht – und das alles vor der traumhaften Kulisse des Weserberglandes bei bestem Wetter.

Ein abschließendes Dankeschön geht an unseren sehr fachkundigen und sehr netten Coach Volker vom Golfclub am Harrl, der uns einen wirklich tollen Schnupperkurs gab. Daumen hoch!

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