Markenkommunikation im Web 2.0

Social Media

Foto: © Rawpixel – Fotolia.com

Die Relevanz der Online-Kommunikation inklusive der Unternehmensrepräsentation innerhalb der Social Media nimmt mit der zunehmenden Digitalisierung unseres Alltages stetig zu. In diesem Zusammenhang unterliegen viele Marketing- und Kommunikationsexperten der Zielsetzung, die eigene Marke im Social Web darzustellen. Hier lässt sich ebenfalls ein Potential erkennen, da jeder Facebook-User durchschnittlich mindestens einer Marke folgt. Im Gegensatz dazu kann diese virtuelle Bindung an die Unternehmensmarke schnell durch einen Klick wieder aufgelöst werden.

Wie genau kann man also die unternehmerische Marke in den Social Media etablieren und eine positive Reputation aufbauen, sodass Follower langfristig gebunden werden?

In diesem Zusammenhang spielen nicht nur die Markenwerte, dessen Sympathie und die Identifikation der User mit diesen eine relevante Rolle. Auch die aus der Unternehmensdarstellung möglichen Mehrwerte sind für Nutzer der sozialen Netzwerke unabdingbar. Diese können von der Information bezüglich Produkte und Dienstleistungen über Gewinnspiele bis hin zu Rabattaktionen reichen. Aber auch der Kundenservice kann von einer telefonischen Warteschleife in die Social Media verlagert werden. Möglich ist durch die erhaltenen Benefits zudem, dass User Unternehmensrepräsentationen liken, die eigentlich keine Affinität der Marke gegenüber aufzeigen. Dieses zeigt sich beispielsweise in der gewünschten Aufwertung des persönlichen Profils durch die Markenwerte.

Und wie kann eine Markenführung im Web 2.0 auch für Unternehmen erfolgreich durchgeführt werden, die im B2B-Bereich tätig sind?

Auch wenn die Einbindung der Social Media innerhalb der B2B-Kommunikation auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, können relevante immaterielle Werte geschaffen werden. Denn die Mehrheit der Entscheider im B2B-Bereich nutzen die Social Media – auch privat. Somit kann mit dieser Zielgruppe eine virtuelle Beziehung aufgebaut und ihnen spezialisierter Content geboten werden. Zudem kann die persönliche Kommunikation mit (potentiellen) Kunden genutzt werden, um innerhalb eines Expertennetzwerkes die eigene Produktentwicklung voranzutreiben.

Auch können die Social Media im B2B-Geschäft Einsichten in das eigene Unternehmen ermöglichen, die sonst nicht in dem Maße möglich wären. Die eigenen Produkte und Dienstleistungen können präsentiert sowie Branchen-Themen aufgegriffen werden. Somit kann das eigene Unternehmen im Wettbewerbsfeld durch Fachwissen positioniert, die Corporate Identity dargestellt und eine positive Reputation aufgebaut werden.

Die Sichtbarkeit des Unternehmens im Suchmaschinenranking kann gesteigert werden, sodass die Social Media positiv auf die SEO einzahlen. Hier kann neben der Einbindung von Facebook in die Kommunikationsstrategie auch über LinkedIn, Xing, Twitter oder einem Unternehmensblog nachgedacht werden. Dieses divergiert je nach vorab definierter Zielgruppe und dessen Bedürfnisse.

Die bloße Anzahl der Follower impliziert jedoch nicht automatisch einen positiven Beitrag zur unternehmerischen Wertschöpfung. Deswegen kann eine ganzheitliche Online-Marketing-Strategie zu entwickeln inklusive eines Redaktionsplans hier unterstützen. Unternehmerische Botschaften können somit in Form eines Dialogs und Mehrwert bietenden Inhalten gesendet werden.

Social Media: Sinnvoll für B2B?

Social Media für B2B

Foto: © christophe BOISSON – Fotolia.com

Es steht außer Frage, dass der Einsatz von Social Media als Kommunikationskanal der Unternehmenskommunikation die unternehmerische Wertschöpfung unmittelbar unterstützen kann. Doch wie verhält es sich für Unternehmen, die im Bereich Business-to-Business (B2B) tätig sind? Ist es auch für sie sinnvoll, in den sozialen Netzwerken aktiv zu werden? Weiterlesen

Social Media: Erfolgreich im Mix-Team

Einige Unternehmen stehen noch vor der Herausforderung, die Social Media als Kommunikations- und Werbekanal im Betriebsalltag zu integrieren. Besonders im B2B-Bereich nimmt die Relevanz der sozialen Netzwerke zu. Oftmals wurde von der Geschäftsführung die Entscheidung getroffen, in den sozialen Medien aktiv zu werden, doch die eigentliche Umsetzung sowie die kontinuierliche Betreuung muss noch geplant werden. Weiterlesen

Marketing: Offline nicht vergessen!

Offline-MarketingMarketingspezialisten von Unternehmen im B2C-Geschäft surfen für das Unternehmen in den Social Media oder füllen die unternehmenseigene Website mit aktuellen Inhalten. Würden Sie an seiner Stelle noch an die Offline-Medien denken und diese mit Informationen oder Werbebotschaften des Unternehmens füllen? Wahrscheinlich nicht.

Genau zu diesem Ergebnis kam auch eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Absolit: Sie befragten 727 Unternehmen bezüglich ihrer Aktivitäten hinsichtlich des Online-Marketings. Ziel war es hierbei, die aktuellen Trends der Branche und die Relevanz gewisser Themen zu untersuchen. Es stellte sich heraus, dass über 90 Prozent der an der Studie beteiligten Firmen die eigene Homepage als eines der wichtigsten Aufgabenfelder im Bereich des Marketings ansehen. Hier werden nicht nur die Zielgruppen im B2C-, sondern auch im B2B-Bereich angesprochen und viele Informationen weitergegeben. Jedoch verzichten über fünf Prozent der befragten Unternehmen auf einen Internetauftritt. Weiterlesen