Edward Bernays: Gründervater der PR

Gründung der PR

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Heute nutzen wir die PR und Öffentlichkeitsarbeit ganz selbstverständlich – ihren Ursprung haben diese in den 1930ern. Zur damaligen Zeit erlebten die Public Relations in der Praxis durch Ivy Lee sowie Edward Bernays als ihre Gründerväter einen Aufschwung. Auch heute ist es stets interessant, das Kommunikations- und Wirkungsverständnis insbesondere von Bernays systematisch zu rekonstruieren und zu verstehen. Denn mit seinem Werk Propaganda (1928) legte er den späteren Grundstein der Public Relations.

Grundlegend ist die Überlegung Bernays, wie man prinzipiell auf die Öffentlichkeit Einfluss nehmen kann. Vorhandene Modelle der damaligen Zeit im Sinne eines Reiz-Reaktions-Schemas werden von ihm negiert und auf die komplexe menschliche Psyche verwiesen. Aufgabe der PR ist es hier, Bedürfnisse zu wecken und verstecke Motive zu nutzen. Dieses kann beispielsweise durch Schlüsselreize und Symbole geschehen, sodass die eigentlichen Beweggründe und Impulse der Menschen genutzt sowie Gefühle und Tiefenstrukturen angesprochen werden können. Weiterlesen

Social Web macht Bürger zu Kommunikatoren!

Social Web

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Neue Medien, soziale Netzwerke und technische Ausstattung geben Bürgern eine Stimme – individuelle Meinungen werden in den Medien platziert. Der klassische Beruf des Journalisten wird dadurch radikal verändert. Es entsteht eine Hybridform aus Rezipient (Empfänger), Perzipient (der „Anvisierte“) und Produzent, die als Kommunikator der Öffentlichkeit definiert werden kann.

Diese Entwicklungen hin zum Graswurzel-Journalismus stärkt die Laienreporter und vermindert scheinbar den Einfluss der professionellen. Das bedeutet, dass die eigentliche Zielgruppe des Journalismus heute durch das Social Web selbst in der Lage ist, sich aktiv am Prozess der Aufbereitung und Veröffentlichung von Informationen zu beteiligen. Weiterlesen

Die Relevanz des Issues Management im Web 2.0

KONZEPT 4 Blog Issues ManagementFür ein erfolgreiches Unternehmen gibt es viele verschiedene Voraussetzungen. Eine davon kann das sogenannte Issues Management sein. Hierbei interessiert sich das Unternehmen aktiv für die Anliegen ihrer Umwelt und setzt sich mit aufkommenden unternehmensrelevanten Themen frühzeitig auseinander. Man beteiligt sich als Unternehmen entweder am öffentlichen Meinungsbildungsprozess oder passt die eigene Unternehmenspolitik der Öffentlichkeit an. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass Themen von dem Unternehmen selbst in die öffentliche Diskussion gebracht werden müssen.

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