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Seien wir ehrlich: Die meisten von uns haben inzwischen mehr oder weniger die Nase voll von Online-Events. Egal ob auf beruflicher Ebene oder privat – in den letzten 15 Monaten haben wir viel Zeit auf Zoom, Skype & Co verbracht. Mittlerweile ist der Wunsch groß, vor allem kulturelle Veranstaltungen oder Treffen mit Freunden endlich wieder „live zu erleben“ – vor Ort, mit persönlichem Kontakt. Und trotzdem sagen wir „Ja“ zu Online-Events! Warum? Darum!

Vor rund einem Jahr haben wir Ihnen Wege vorgestellt, wie Sie Ihr Ladengeschäft auch während der Pandemie-bedingten Schließungen online weiterführen können. Seitdem ist einiges passiert. Es gab Phasen, in denen das meiste „normal“ lief. In anderen war der (nicht systemrelevante) Einzelhandel wochen- oder monatelang geschlossen bzw. nur per Click & Collect oder Click & Meet nutzbar. Aktuell entspannt sich die Lage etwas und der Einkauf ohne Vorbestellung, Termin oder negativen Corona-Test ist vielerorts wieder möglich. Auch in der Gastronomie gibt es schon viele Lockerungen.

Sammeln Sie neue Erfahrungen

Bis Events  - gerade solche mit einigen hundert oder tausend Teilnehmern - wieder in gewohnter Weise stattfinden, wird es wohl noch ein wenig dauern.Bis Events  – gerade solche mit einigen hundert oder tausend Teilnehmern – wieder in gewohnter Weise stattfinden, wird es wohl noch ein wenig dauern. Noch kann niemand vorhersagen, wann das sein wird und wie die Rahmenbedingungen aussehen werden. Sind aktuelle Tests notwendig? Gibt es weiterhin scharfe Beschränkungen der Teilnehmerzahl? Welche weiteren Auflagen müssen beachtet werden? Und vor allem: Wann läuft alles wieder wie früher?

Damit Sie die Zeit bis dahin sinnvoll nutzen, möchten wir Ihnen ein paar Anregungen geben, wie Sie aus virtuellen Veranstaltungen das Beste herausholen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich bei Ihren Kunden und allen anderen in Erinnerung zu rufen oder zu bleiben. So haben Sie bereits Kontakte, um diese für Live-Events in (hoffentlich naher) Zukunft zu aktivieren. Der nächste Schritt sind dann vielleicht sogar schon hybride Ansätze  – ein kleines Publikum live vor Ort, ein viel größeres dazu in den heimischen Wohnzimmern. Sie können die Events auch dazu nutzen, die Zuschauer nach und nach wieder in Ihr Ladengeschäft oder Ihre Location zu bringen. Verlosen Sie Gutscheinen, bieten Sie die Abholung von kleinen Geschenken an oder machen Sie ein Gewinnspiel mit Tickets für Offline-Veranstaltungen.

Es schadet nie, weitere Erfahrungen zu sammeln. Im vergangenen Jahr sind Online-Formate so stark in die allgemeine Aufmerksamkeit gerückt wie nie zuvor. Und sie werden sicherlich auch langfristig ein gutes Instrument für Marketing und Akquise bleiben. Selbst wenn alles wieder wie vor der Pandemie läuft: mit virtuellen Events erreichen Sie Menschen, die vielleicht vorher noch gar nichts von Ihnen wussten.

Für jeden Anlass das passende Tool

Bei aller Online-Müdigkeit: Mit einigen Tools und Tipps lässt sich auch eine virtuelle Veranstaltung zu einem großartigen Erlebnis machen. Die technische Basis dafür sind oftmals Livestreams. Für diese gibt es mittlerweile eine ganze Reihe unterschiedlicher Tools, alle mit anderen Feinheiten und praktischen Funktionen. Die Auswahl ist groß: BigBlueButton, Zoom, Discord, Teams, Google Hangouts, Skype, … Bei vielen Tools ist es für die Teilnehmer sogar möglich, sich per Video dazuschalten. Gerade bei kleinen Runden führt das zu einer sehr persönlichen Atmosphäre.

Auch bei eher informationslastigen Formaten mit Vorträgen zu einem Fachthema profitieren Sie von den Möglichkeiten der Tools. Die Vorträge können als Livestream stattfinden, im Nachhinein aber auch als Aufzeichnung angeboten werden. Teilnehmer können sich zum Beispiel über einen Chat mit Fragen an die Vortragenden wenden, live kommentieren und eine Diskussion führen. Noch mehr Mehrwert gibt es durch interaktive Abstimmungstools wie OnlineTED, VoxVote und sli.do.

Online-Events im Kulturbereich

Online-Events sind auch im Kulturbereich eine gute SacheGerade im Kulturbereich bietet es sich an, eine Online-Version auf die Beine zu stellen. Die meisten Menschen freuen sich über Ablenkung von der aktuellen Situation und die Möglichkeit, mal etwas anderes zu sehen als das Fernsehprogramm oder die Angebote der Streaming-Dienste. In Berlin wurde zum Beispiel im vergangenen Jahr ein umfangreiches Programm mit nahezu täglichen Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Dazu gehörten Konzerte, Oper- und Theateraufführen, Angebote von Clubs, Galerien und Museen. Sie sehen: Es gibt viele gute Beispiele, wie Sie Ihr kulturelles Event virtuell umsetzen.

Bieten Sie normalerweise in Ihrem Buchladen Autorenlesungen an, vielleicht sogar mit musikalischer Begleitung? Dann machen Sie das doch auch jetzt – mit dem Publikum im Livestream statt vor Ort. Bieten Sie den Teilnehmern an, das vom Autor signierte Buch direkt zu bestellen und bequem per Post zu erhalten – oder vor Ort im Ladengeschäft abzuholen. Außerdem könnten Sie für den anwesenden Musiker eine Spendenoption anbieten – so haben die Zuschauer die Möglichkeit, auch diesen zu unterstützen und ihre Wertschätzung auszudrücken.

Wie wär’s mit einer Online-Ausstellungseröffnung?

Aber nicht nur Lesungen können übertragen werden. Viele kleinere Clubs leben normalerweise von Künstlerauftritten vor Ort.  Warum diese also nicht diese per Livestream übertragen, um so das Publikum zu erreichen? Dabei können Sie auf ein Bezahlmodell setzen, eine Spendenoption oder es for free als Marketing-Maßnahme zur Kundenbindung und Promotion des Clubs anbieten. Mit einem für alle Seiten interessanten Modell sollte sicherlich der ein oder andere Comedian oder Musiker für einen solchen Aufritt zu begeistern sein. Um Ihr Angebot besonders zu machen, bieten Sie zum Beispiel außerdem einen exklusiven (Video-)Chat mit dem Künstler nach dem Auftritt an.

Auch Events im Bereich der bildenden Kunst lassen sich per Internet abhalten. Laden Sie Ihre Besucher zur Online-Ausstellungseröffnung ein – und nehmen Sie sie im Livestream mit durch die Ausstellung. Erläutern Sie die Idee hinter dieser, geben Sie spannende Informationen zu einzelnen Ausstellungsstücken und beantworten Sie die Fragen der Teilnehmer. Vielleicht bietet sich auch die Verlosung von Freitickets oder die Bereitstellung eines kleinen Gastgeschenks für jeden Besucher an, der sie im Anschluss besucht.

Stellen Sie Ihr Produkt online vor

Stellen Sie Ihr Produkt online vorWie Sie gesehen haben, gibt es im Kulturbereich viele Optionen für spannende Online- oder auch Hybrid-Events. Aber nicht nur dort. Besitzen Sie zum Beispiel ein Unternehmen und haben bisher viel auf geladene Kunden, Journalisten oder auch Influencern gesetzt, um neue Produkte zu präsentieren? Darauf müssen Sie auch im Moment nicht verzichten – nur ein wenig umplanen. Laden Sie zu einem exklusiven Livestream ein und präsentieren Sie dort Ihre neuen Produkte. Mit Antworten auf  Teilnehmerfragen, exklusive Einkaufsmöglichkeiten, Rabatte und Gutscheine zum vergünstigten Kauf schaffen Sie einen zusätzlichen Anreiz. Ein solcher Livestream hat sogar einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Offline-Version: Es macht kaum einen organisatorischen Unterschied, ob sie 20 Gäste einladen – oder 200.

Um den Kontakt zu den Teilnehmern nach der Veranstaltung nicht zu verlieren, bieten Sie die Produkte in einem Onlineshop an oder stellen Sie Influencern kostenlose Exemplare zur Verfügung. Oder schlagen Sie Ihren Teilnehmern vor, Ihnen in den Social Media zu folgen, um über weitere Neuigkeiten auf dem Laufenden zu bleiben. Vielleicht bietet es sich ja auch an, Folien, Fotos oder andere Materialien zur Verfügung zu stellen. Seien Sie generell aktiv und berichten Sie regelmäßig selbst über Ihr Unternehmen und Ihr Portfolio – in den Social Media, auf einem eigenen Blog oder einem YouTube-Kanal. Hier können Sie, wenn gewünscht, auch eine Aufzeichnung des Livestreams zur Verfügung stellen.

Unser Tipp: Werbung & gute Technik

Bei der Umsetzung Ihres Events sollten Sie auf ein paar Dinge achten. Scheuen Sie sich nicht davor, Ihre Veranstaltung ordentlich zu bewerben – das würden Sie ja auch beim Offline-Gegenstück tun. Wenn Sie auf möglichst viele Teilnehmer hoffen, dann nutzen Sie unbedingt Social Media, Google Ads, Social Ads und auch die lokalen Zeitungen.

Setzen Sie auf jeden Fall auf gute Technik wie hochwertige Kameras und Mikrophone. Gerade bei einem kostenpflichtigen Format dürfen Sie an dieser Stelle nicht sparen. Hochwertiges Equipment sorgt für einen enormen Qualitätsunterschied! Bei kostenlosen Angeboten werden Ihre Teilnehmer bei Problemen mit der Technik vermutlich nachsichtiger sein, eine besonders gute Reputation erschaffen Sie sich damit allerdings nicht. Deshalb sollten Sie sich im Vorfeld auch um ein stabiles und schnelles WLAN und um gute Tools kümmern, damit am Ende weder Sie noch Ihre Teilnehmer enttäuscht sind.

Online-Events lohnen sich

Online-Events lohnen sichSie fragen sich vielleicht, warum Sie sich so viel Mühe machen sollten, ein Online-Event auf die Beine zu stellen. Auf diese Frage gibt es eine Antwort: Weil es sich lohnt. Genau wie bei Offline-Veranstaltungen machen Sie auf diese Weise neue Menschen auf sich aufmerksam und gewinnen dadurch potentielle neue Kunden. Bei Ihrer vorhandenen Kundschaft bleiben Sie in Erinnerung und stärken die Bindung zum Unternehmen.

Zudem dürfen Sie die Möglichkeiten, Umsatz zu generieren, nicht außer Acht lassen. Sie können Tickets für Livestreams verkaufen, einen Onlineshop einbinden, um die vorgestellten Produkte direkt zu verkaufen, oder aber auch beispielsweise Möglichkeiten zur Spende über PayPal anbieten.

Im Vergleich zu einem Offline-Event sparen Sie Geld für die Location, Verpflegung und Sicherheitsvorkehrungen. Dieses Ersparnis können Sie natürlich auch mit interessanten Rabatten an Ihre Kunden weitergeben und so die Kundenbindung stärken.

Nutzen Sie das Beste aus beiden Welten – wir unterstützen Sie gerne dabei

Irgendwann wird wieder die Normalität einkehren und Sie werden Ihre Events wie gewohnt veranstalten, auch mit zehntausenden von Menschen. Doch warum nicht das Beste aus beiden Welten nutzen? Wie bereits erwähnt: Wenn Sie einmal ein gutes Konzept für Online-Events entwickelt und die dafür benötigte Technik erworben haben, können Sie bei Bedarf immer wieder darauf zurückgreifen oder Veranstaltungen hybrid durchführen und so noch mehr Interessenten erreichen –  auch die, die zu weit weg wohnen, um einfach vorbeizukommen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihr Event am besten online durchführen, welches Equipment und welche Tools Sie benötigen und wie die effektivste Bewerbung aussieht, dann sprechen Sie uns einfach an. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem Vorhaben und entwickeln mit Ihnen gemeinsam ein passendes Konzept.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, erfolgreiches Marketing zu betreiben. Längst setzen viele Unternehmen nicht mehr nur auf die klassische Offline-Variante mit Flyern, Fernseh- und Radiowerbung oder Zeitungsanzeigen. Durch das Internet gibt es eine Vielzahl neuer Optionen, wie Firmen sich und ihre Produkte und Dienstleistungen bekannter machen können. Besonders beliebt ist dabei Werbung in den Social Media, mit der regelmäßig eine große Zahl Menschen erreicht werden kann. In diesem Zusammenhang fällt häufig der Begriff „Influencer Marketing„. Viele bekannte Marken setzen inzwischen darauf – aber was ist das überhaupt?

Vorbilder für eine ganze Generation

Kurz gefasst: Beim Influencer Marketing werden einflussreiche Personen – die Influencer – in die Markenkommunikation eines Unternehmens eingebunden. Die bekannten Persönlichkeiten mit einer großen Follower-Zahl bewerben auf ihren Kanälen Produkte oder Dienstleistungen. Es kann sich dabei um Schauspieler, Musiker und anderweitig prominente Personen handeln, doch der größte Teil fällt in keine der Kategorien. Ihre Bekanntheit beruht primär auf Ihrem Auftritt in den einzelnen Kanälen. Das heißt jedoch nicht, dass sie eine geringere Zahl an Anhängern haben – ganz im Gegenteil.

Viele sind mittlerweile zu Vorbildern für eine ganze Generation geworden. Sie agieren auf Plattformen wie YouTube und Instagram, viele haben auch einen eigenen Blog, auf dem sie regelmäßig Beiträge verfassen. Mit ihren Inhalten erreichen Sie regelmäßig tausende von Nutzern. Dadurch gehört die Zusammenarbeit mit Influencern mittlerweile zu einer der effektivsten Methoden des Online-Marketings überhaupt. Schon aus diesem Grund sollte Sie es für Ihr Unternehmen auf jeden Fall in Betracht ziehen.

Vertrauen durch gefühlte Nähe

Influencer: Vertrauen durch gefühlte NäheJeder Influencer verbreitet seinen eigenen, ganz individuellen Content. Meistens gibt es eine bestimmte thematische Ausrichtung mit einem oder mehreren Schwerpunkten: Familie, Mode, Technologie, Sport und vieles mehr. Durch diese Spezialisierung übernehmen sie besonders für die mit dem Internet aufgewachsene Generation gerne die Rolle eines Experten auf dem jeweiligen Gebiet. Sie werden zu Vorbildern, zu denen ihre Follower aufblicken. Häufig entwickeln diese sogar freundschaftliche Gefühle zu den Personen, denen sie folgen – schließlich bekommt man oft hautnahe Einblicke in das (Privat-)Leben desjenigen.

Dadurch, dass die Influencer auf ihren Social Media-Kanälen sehr nahbar erscheinen, wirkt ihr Content besonders authentisch und weckt Vertrauen. Wenn sie dann ihren Followern positiv von einem neuen Produkt berichten, überträgt sich das positive Bild der Person schnell auf den beworbenen Gegenstand. Vielfach wird der Wunsch geweckt, das Produkt ebenfalls zu besitzen – vielleicht auch, um mit dem Influencer etwas gemeinsam zu haben.

So kann die Zusammenarbeit aussehen

Die Zusammenarbeit mit Influencern kann unterschiedlich aussehen. Was möglich ist, hängt von der jeweiligen Person und ihren Kanälen ab, aber auch von Ihrem Unternehmen und welche Inhalte Sie genau bewerben wollen. Ginge es zum Beispiel um ein Produkt, könnte ein YouTuber dieses in einem Video vorstellen – jemand mit einem Blog hingegen einen Artikel (z. B. einen Produkttest) schreiben.

Der Mode-Bereich setzt gerne auf Kooperationen bei Instagram. Das Vorgehen ist dabei vergleichsweise einfach: Die Unternehmen stellen Artikel aus der aktuellen Kollektion kostenlos zur Verfügung. Meist wird zusätzlich ein weiteres Honorar vereinbart. Die Influencer zeigen die Kleidungsstücke dann in Foto-Beiträgen oder in Stories. Auch Plattformen wie YouTube oder Blogs eignen sich für solch eine Art der Kooperation. In vielen Fällen gibt es zusätzlich personifizierte Rabattcodes, die für einen bestimmten Zeitraum gültig sind und welche an die Follower weitergegeben werden können. Durch die Codes haben diese die Möglichkeit, ihren Vorbildern nachzueifern – und dabei noch einen Rabatt zu erhalten.

Influencer Marketing eignet sich für viele Unternehmen

Influencer Marketing eignet sich sogar für HaushaltsgeräteDieses Vorgehen funktioniert nicht nur bei Mode, sondern auch bei anderen Produkten, zum Beispiel aus dem Bereich Lifestyle. Dazu gehören auch Haushaltsgeräte wie Staubsaugerroboter, welche, analog zur Mode, dem jeweiligen Influencer zur Verfügung gestellt werden. Er kann nun in Bildern oder – noch besser – in Videos die Anwendung demonstrieren. Dazu zeigt er, wie der Staubsaugerroboter in seiner Wohnung agiert und ihm viel Arbeit abnimmt. Zusätzlich stellt er die einzelnen Funktionen vor und freut sich am Ende über das gute Ergebnis. Im Anschluss wird auch hier wieder auf eine Bestellmöglichkeit hingewiesen – ebenfalls gerne mit einem attraktiven Rabattcode.

Eine weitere Möglichkeit der Zusammenarbeit sind Events – ein Format, das sich auch für das B2B-Marketing hervorragend eignet. Der Influencer wird zu einem Event eingeladen und erhält dafür eine Gage. Er berichtet vor, während oder auch nach dem Event über dieses, bestimmte Marken oder Produkte. Die Berichterstattung kann Artikel, Fotos oder auch Videos enthalten. Besonders beliebt ist es hier bei Instagram, die Follower „live“ mitzunehmen und mit Stories und Beiträgen auf dem Laufenden zu halten, was vor Ort passiert. Denkbar sind auch Interviews mit Unternehmensvertretern, zum Beispiel zu Fachthemen. Dabei achten die Influencer im besten Fall immer darauf, wie sie die Inhalte für ihre Zielgruppe passend aufbereiten.

Achtung: Stolperfallen

So effektiv und praktisch Influencer Marketing auch ist – ein paar Stolperfallen sollten Sie im Blick haben. So sollten Sie bei der Wahl Ihres Kooperationspartners darauf achten, ob er zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt. Das Image Ihrer Marke muss von der Person gut vertreten werden und auf ihren Kanälen zur Geltung kommen.

Ein wichtiger Faktor ist dabei Authentizität. Komplett unpassende Werbung kommt bei niemandem gut an und funktioniert in der Regel auch nicht. So ist es keine gute Idee, einen YouTuber, der bekannterweise niemals Sport treibt, für Sportkleidung oder ein Fitness-Programm werben zu lassen. Ebenso ist es sinnlos, einen Meinungsbildner Fotos hochladen zu lassen, auf denen er beim Essen einen Weichspüler neben sich stehen hat. Hier gibt es übrigens ein paar Beispiele dafür, wie es nicht aussehen sollte: „Die Top 20 Perlen des Influencer Marketings“. Durch solche Fehlschläge leidet nicht nur das Image des Werbenden, sondern auch das Ihres Unternehmens.

Influencer Marketing eignet sich für viele UnternehmenVertrauen Sie bis zu einem gewissen Grad dem Influencer, dass er seine Zielgruppe kennt. Versuchen Sie nicht, alles bis ins letzte Detail vorzuschreiben. Schnell wirkt die Werbung dann künstlich und wird eher schädlich als hilfreich. Falls es zu dem Fall kommt, das jemand nach einem Test keinen Gefallen an Ihrem Produkt findet: Verzichten Sie lieber auf die Kooperation, als auf die vereinbarte Präsentation zu bestehen. Auch das könnte sonst nach hinten losgehen. Generell sollte die Kommunikation immer fair und auf Augenhöhe stattfinden.

Und zu guter Letzt: Jede Art von Werbung muss als solche gekennzeichnet werden. In der Vergangenheit gab es bereits etliche Abmahnungen wegen Verstößen gegen die Kennzeichnungspflicht. Versuchen Sie also nicht, Ihr Gegenüber zu überreden, das ganze wie eine persönliche, unbezahlte Empfehlung aussehen zu lassen. Werbung durch Influencer ist mittlerweile so präsent, dass die Follower dies eh schnell durchschauen würden.

Sind Sie neugierig geworden?

Professionell aufgezogen kann Ihnen die Zusammenarbeit mit Influencern Ihrem Unternehmen sehr viel Nutzen bringen. Sie erreichen auf einfachem und direktem Wege neue potentielle Kunden und profitieren vom Image des jeweiligen Influencers. Social Media wie Instagram haben mittlerweile einen festen Platz in unserem Alltag – und sollten daher auch in keinem Marketing-Mix fehlen.

Sind Sie neugierig geworden und möchten in das Influencer Marketing einsteigen? Dann sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gerne bei der Planung und Ausarbeitung einer Strategie – und der praktischen Umsetzung. Mehr zu dem, was wir noch für Sie im Bereich Social Media tun können, finden Sie auf unserer Webseite.

Mittlerweile ist es nichts außergewöhnliches mehr, Waren und Dienstleistungen über das Internet einzukaufen und zu verkaufen. Viele Menschen begeistern sich für die ständige Verfügbarkeit sowie die zeitliche Flexibilität und kaufen daher gerne online ein. Zumindest für größere Unternehmen ist es ebenfalls selbstverständlich, diese Möglichkeit des Vertriebs zu nutzen.

Doch gerade kleine Unternehmen sind noch zurückhaltend. Tante-Emma-Läden, Ein-Personen-Dienstleister und viele Gastronomiebetriebe setzen nach wie vor stark auf das „Offline“-Geschäft im eigenen Betrieb. Meistens ist das auch völlig ausreichend, da dort genügend Umsatz generiert wird.

Durch die Corona-Pandemie ist jedoch plötzlich alles anders. Die meisten Restaurants und Geschäfte müssen geschlossen bleiben. Viele Dienstleistungen können nur noch stark eingeschränkt erbracht werden. Plötzlich steht alles still, es kommt kein mehr Geld in die Kasse – aber die laufenden Kosten bleiben.

Für die Kommunikation: Erstellen Sie Profile in den Sozialen Netzwerken

Wir möchten Ihnen heute ein paar Anregungen geben, wie Sie in dieser nicht ganz einfachen Zeit die Möglichkeiten des Internets nutzen können. Bringen Sie Ihr Offline-Geschäft schnell und einfach ein Stück weit online und generieren Sie so zumindest einen Teil Ihrer gewohnten Umsätze.

Für die Kommunikation: Erstellen Sie Profile in den Sozialen NetzwerkenEin wichtiger Baustein sind die Sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram, Pinterest & Co. Alleine bei Facebook sind es jeden Monat 32 Millionen aktive deutsche Nutzer – 23 Millionen von ihnen nutzen das Netzwerk sogar täglich. Daher lautet unser wichtigster Tipp an Sie: Bauen Sie sich eine gute Social Media-Präsenz auf. Auf den modernen Plattformen ist das mit ein paar Klicks schnell erledigt.

In den neu geschaffenen – oder vielleicht auch einfach nur reaktivierten? – Profilen können Ihre bestehenden Kunden Ihnen folgen, Fragen stellen und vielleicht sogar Bestellungen per Nachricht aufgeben. So bleiben Sie sichtbar und geraten nicht in Vergessenheit. Zusätzlich haben Sie in den einzelnen Netzwerken viele Möglichkeiten, Ihren Bekanntheitsgrad zu erweitern und potentielle neue Kunden zu finden, die nach der Krise bei Ihnen vorbeischauen werden. Und vielleicht kauft der ein oder andere schon jetzt etwas?

Vier wichtige Fragen

Das Internet eignet sich nicht nur dazu, bei bestehenden und zukünftigen Kunden präsent zu sein. Nutzen Sie auch die Möglichkeiten, zumindest einen Teil Ihres Geschäfts weiterhin zu betreiben. Stellen Sie sich einfach ein paar Fragen:

  1. Welche Ihrer Waren und Dienstleistungen können über das Internet bestellt und dann per Post versendet oder durch kontaktlose Lieferung zugestellt werden?
  2. Wie können Sie bestehende Dienstleistungen modifizieren, um sie auch online anzubieten, zum Beispiel über Videochats?
  3. Welche interessanten Geschäftsideen gibt es darüber hinaus für Sie? Werden Sie kreativ, gehen sie unbekannte Wege – und überlegen Sie, was über Ihr Kerngeschäft hinaus dank Internet noch möglich ist.
  4. Können Sie Gutscheine für Produkte oder Dienstleistungen anbieten? Mit dem Verkauf von Gutscheinen erzielen Sie trotz der Schließung Ihres Offline-Geschäfts Einnahmen und geben Ihren Kunden die Möglichkeit, Sie zu unterstützen und Ihre Produkte oder Dienstleistungen später im normalen Betrieb zu nutzen.

Sie haben noch keine konkreten Ideen, wie die Antworten auf diese Fragen aussehen können? Wir haben ein paar Beispiele für Sie vorbereitet.

Ein Beispiel: Der kleine Handarbeitsladen von nebenan

Der kleine Handarbeitsladen von nebenanAngenommen, Sie haben ein kleines Ladengeschäft, das Wolle und weiteres Handarbeitszubehör verkauft. In diesem Fall haben Sie vermutlich Waren, die ohne großen Aufwand versendet werden können. Die meisten Dinge werden problemlos in Pakete oder gar Briefumschläge passen. Machen Sie Ihre Waren doch einfach online bestell- und bezahlbar. Dafür müssen Sie kein kompliziertes Shop-System einrichten – selbst die Bestellung per E-Mail wäre denkbar. Achten Sie darauf, sichere und beliebte Bezahlmethoden wie PayPal oder Überweisungen anzubieten. Als Social Media-Auftritt eignen sich in diesem Fall vor allem Netzwerke wie Instagram oder Pinterest, da sie stark visuell geprägt sind. Hier können Sie hochwertige Fotos Ihrer Ware hochladen.

Um die Kundenbindung zusätzlich zu stärken, könnten Sie gemeinsame Strickabende per Videotelefonie anbieten. In Zeiten von Social Distancing tun solche Aktionen allen Teilnehmern gut und Sie haben die Chance, sich selbst und Ihre Produkte weiterhin präsent zu halten. Zu diesem Zweck könnten Sie ebenfalls Strickanleitungen online stellen, die Materialien aus Ihrem Unternehmen nutzen und indirekt als Werbung fungieren.

Große Chancen auch für Anbieter von Sportkursen und Restaurants

Zu den von der aktuellen Krise betroffenen Unternehmen zählen auch Anbieter von Sportkursen, die schließen mussten. Falls Sie auch in dieser Lage sind: Ermöglichen Sie Ihren (potentiellen) Kunden doch den Kauf von Gutscheinen, die später für Mitgliedschaften oder Extras wie Personal Trainings eingelöst werden können. Als sofortige Dienstleistungen bieten sich in diesem Fall 1:1 Coachings sowie aufgenommene Online-Kurse an, die Sie kostenpflichtig zur Verfügung stellen. Als Ergänzung könnten Sie kurze, kostenlose Einheiten anbieten, zum Beispiel als Video bei YouTube. Das bringt Ihnen keinen direkten Umsatz – erhöht aber die Bindung bereits bestehender Kunden und macht potentielle neue auf Sie aufmerksam.

Große Chancen auch für Anbieter von Sportkursen und RestaurantsFalls Sie ein Restaurant betreiben, sind Gutscheine ebenfalls eine gute Wahl. Die Käufer könnte diese später nach der Wiederöffnung in Ihrem Betrieb einsetzen – das schafft dem Kunden Vorfreude und Ihnen direkt ein wenig Umsatz. Und selbst wenn Sie bisher keinen Lieferservice hatten, überprüfen Sie diese Möglichkeit. Essenslieferungen sind nach wie vor erlaubt und lassen sich kontaktlos liefern. Dazu könnten Sie über Social Media oder über speziell dafür erstellte Tools Bestellungen annehmen. Auch eine Kooperation mit einem großen Lieferservice, der die Bezahlung und Bestellabwicklung sowie ggf. sogar die sichere Auslieferung für Sie übernimmt, wäre denkbar.

Benötigen Sie Unterstützung?

Haben wir Ihnen ein paar Anregungen geben können, wie Sie aus der aktuell schwierigen Situation das Beste herausholen? Dann wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung – und eine Menge Spaß!

Falls Sie sich unsicher sind, wie Sie Ihren Social Media-Auftritt am besten gestalten sollen und dabei keine Risiken eingehen wollen, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Setzen Sie sich mit uns in Kontakt, damit wir gemeinsam eine erfolgreiche Online-Strategie für Ihr Offline-Unternehmen planen – gerne auch für eine Online-Präsenz, die auch langfristig zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen soll.