Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, erfolgreiches Marketing zu betreiben. Längst setzen viele Unternehmen nicht mehr nur auf die klassische Offline-Variante mit Flyern, Fernseh- und Radiowerbung oder Zeitungsanzeigen. Durch das Internet gibt es eine Vielzahl neuer Optionen, wie Firmen sich und ihre Produkte und Dienstleistungen bekannter machen können. Besonders beliebt ist dabei Werbung in den Social Media, mit der regelmäßig eine große Zahl Menschen erreicht werden kann. In diesem Zusammenhang fällt häufig der Begriff „Influencer Marketing„. Viele bekannte Marken setzen inzwischen darauf – aber was ist das überhaupt?

Vorbilder für eine ganze Generation

Kurz gefasst: Beim Influencer Marketing werden einflussreiche Personen – die Influencer – in die Markenkommunikation eines Unternehmens eingebunden. Die bekannten Persönlichkeiten mit einer großen Follower-Zahl bewerben auf ihren Kanälen Produkte oder Dienstleistungen. Es kann sich dabei um Schauspieler, Musiker und anderweitig prominente Personen handeln, doch der größte Teil fällt in keine der Kategorien. Ihre Bekanntheit beruht primär auf Ihrem Auftritt in den einzelnen Kanälen. Das heißt jedoch nicht, dass sie eine geringere Zahl an Anhängern haben – ganz im Gegenteil.

Viele sind mittlerweile zu Vorbildern für eine ganze Generation geworden. Sie agieren auf Plattformen wie YouTube und Instagram, viele haben auch einen eigenen Blog, auf dem sie regelmäßig Beiträge verfassen. Mit ihren Inhalten erreichen Sie regelmäßig tausende von Nutzern. Dadurch gehört die Zusammenarbeit mit Influencern mittlerweile zu einer der effektivsten Methoden des Online-Marketings überhaupt. Schon aus diesem Grund sollte Sie es für Ihr Unternehmen auf jeden Fall in Betracht ziehen.

Vertrauen durch gefühlte Nähe

Influencer: Vertrauen durch gefühlte NäheJeder Influencer verbreitet seinen eigenen, ganz individuellen Content. Meistens gibt es eine bestimmte thematische Ausrichtung mit einem oder mehreren Schwerpunkten: Familie, Mode, Technologie, Sport und vieles mehr. Durch diese Spezialisierung übernehmen sie besonders für die mit dem Internet aufgewachsene Generation gerne die Rolle eines Experten auf dem jeweiligen Gebiet. Sie werden zu Vorbildern, zu denen ihre Follower aufblicken. Häufig entwickeln diese sogar freundschaftliche Gefühle zu den Personen, denen sie folgen – schließlich bekommt man oft hautnahe Einblicke in das (Privat-)Leben desjenigen.

Dadurch, dass die Influencer auf ihren Social Media-Kanälen sehr nahbar erscheinen, wirkt ihr Content besonders authentisch und weckt Vertrauen. Wenn sie dann ihren Followern positiv von einem neuen Produkt berichten, überträgt sich das positive Bild der Person schnell auf den beworbenen Gegenstand. Vielfach wird der Wunsch geweckt, das Produkt ebenfalls zu besitzen – vielleicht auch, um mit dem Influencer etwas gemeinsam zu haben.

So kann die Zusammenarbeit aussehen

Die Zusammenarbeit mit Influencern kann unterschiedlich aussehen. Was möglich ist, hängt von der jeweiligen Person und ihren Kanälen ab, aber auch von Ihrem Unternehmen und welche Inhalte Sie genau bewerben wollen. Ginge es zum Beispiel um ein Produkt, könnte ein YouTuber dieses in einem Video vorstellen – jemand mit einem Blog hingegen einen Artikel (z. B. einen Produkttest) schreiben.

Der Mode-Bereich setzt gerne auf Kooperationen bei Instagram. Das Vorgehen ist dabei vergleichsweise einfach: Die Unternehmen stellen Artikel aus der aktuellen Kollektion kostenlos zur Verfügung. Meist wird zusätzlich ein weiteres Honorar vereinbart. Die Influencer zeigen die Kleidungsstücke dann in Foto-Beiträgen oder in Stories. Auch Plattformen wie YouTube oder Blogs eignen sich für solch eine Art der Kooperation. In vielen Fällen gibt es zusätzlich personifizierte Rabattcodes, die für einen bestimmten Zeitraum gültig sind und welche an die Follower weitergegeben werden können. Durch die Codes haben diese die Möglichkeit, ihren Vorbildern nachzueifern – und dabei noch einen Rabatt zu erhalten.

Influencer Marketing eignet sich für viele Unternehmen

Influencer Marketing eignet sich sogar für HaushaltsgeräteDieses Vorgehen funktioniert nicht nur bei Mode, sondern auch bei anderen Produkten, zum Beispiel aus dem Bereich Lifestyle. Dazu gehören auch Haushaltsgeräte wie Staubsaugerroboter, welche, analog zur Mode, dem jeweiligen Influencer zur Verfügung gestellt werden. Er kann nun in Bildern oder – noch besser – in Videos die Anwendung demonstrieren. Dazu zeigt er, wie der Staubsaugerroboter in seiner Wohnung agiert und ihm viel Arbeit abnimmt. Zusätzlich stellt er die einzelnen Funktionen vor und freut sich am Ende über das gute Ergebnis. Im Anschluss wird auch hier wieder auf eine Bestellmöglichkeit hingewiesen – ebenfalls gerne mit einem attraktiven Rabattcode.

Eine weitere Möglichkeit der Zusammenarbeit sind Events – ein Format, das sich auch für das B2B-Marketing hervorragend eignet. Der Influencer wird zu einem Event eingeladen und erhält dafür eine Gage. Er berichtet vor, während oder auch nach dem Event über dieses, bestimmte Marken oder Produkte. Die Berichterstattung kann Artikel, Fotos oder auch Videos enthalten. Besonders beliebt ist es hier bei Instagram, die Follower „live“ mitzunehmen und mit Stories und Beiträgen auf dem Laufenden zu halten, was vor Ort passiert. Denkbar sind auch Interviews mit Unternehmensvertretern, zum Beispiel zu Fachthemen. Dabei achten die Influencer im besten Fall immer darauf, wie sie die Inhalte für ihre Zielgruppe passend aufbereiten.

Achtung: Stolperfallen

So effektiv und praktisch Influencer Marketing auch ist – ein paar Stolperfallen sollten Sie im Blick haben. So sollten Sie bei der Wahl Ihres Kooperationspartners darauf achten, ob er zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt. Das Image Ihrer Marke muss von der Person gut vertreten werden und auf ihren Kanälen zur Geltung kommen.

Ein wichtiger Faktor ist dabei Authentizität. Komplett unpassende Werbung kommt bei niemandem gut an und funktioniert in der Regel auch nicht. So ist es keine gute Idee, einen YouTuber, der bekannterweise niemals Sport treibt, für Sportkleidung oder ein Fitness-Programm werben zu lassen. Ebenso ist es sinnlos, einen Meinungsbildner Fotos hochladen zu lassen, auf denen er beim Essen einen Weichspüler neben sich stehen hat. Hier gibt es übrigens ein paar Beispiele dafür, wie es nicht aussehen sollte: „Die Top 20 Perlen des Influencer Marketings“. Durch solche Fehlschläge leidet nicht nur das Image des Werbenden, sondern auch das Ihres Unternehmens.

Influencer Marketing eignet sich für viele UnternehmenVertrauen Sie bis zu einem gewissen Grad dem Influencer, dass er seine Zielgruppe kennt. Versuchen Sie nicht, alles bis ins letzte Detail vorzuschreiben. Schnell wirkt die Werbung dann künstlich und wird eher schädlich als hilfreich. Falls es zu dem Fall kommt, das jemand nach einem Test keinen Gefallen an Ihrem Produkt findet: Verzichten Sie lieber auf die Kooperation, als auf die vereinbarte Präsentation zu bestehen. Auch das könnte sonst nach hinten losgehen. Generell sollte die Kommunikation immer fair und auf Augenhöhe stattfinden.

Und zu guter Letzt: Jede Art von Werbung muss als solche gekennzeichnet werden. In der Vergangenheit gab es bereits etliche Abmahnungen wegen Verstößen gegen die Kennzeichnungspflicht. Versuchen Sie also nicht, Ihr Gegenüber zu überreden, das ganze wie eine persönliche, unbezahlte Empfehlung aussehen zu lassen. Werbung durch Influencer ist mittlerweile so präsent, dass die Follower dies eh schnell durchschauen würden.

Sind Sie neugierig geworden?

Professionell aufgezogen kann Ihnen die Zusammenarbeit mit Influencern Ihrem Unternehmen sehr viel Nutzen bringen. Sie erreichen auf einfachem und direktem Wege neue potentielle Kunden und profitieren vom Image des jeweiligen Influencers. Social Media wie Instagram haben mittlerweile einen festen Platz in unserem Alltag – und sollten daher auch in keinem Marketing-Mix fehlen.

Sind Sie neugierig geworden und möchten in das Influencer Marketing einsteigen? Dann sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gerne bei der Planung und Ausarbeitung einer Strategie – und der praktischen Umsetzung. Mehr zu dem, was wir noch für Sie im Bereich Social Media tun können, finden Sie auf unserer Webseite.

Mittlerweile ist es nichts außergewöhnliches mehr, Waren und Dienstleistungen über das Internet einzukaufen und zu verkaufen. Viele Menschen begeistern sich für die ständige Verfügbarkeit sowie die zeitliche Flexibilität und kaufen daher gerne online ein. Zumindest für größere Unternehmen ist es ebenfalls selbstverständlich, diese Möglichkeit des Vertriebs zu nutzen.

Doch gerade kleine Unternehmen sind noch zurückhaltend. Tante-Emma-Läden, Ein-Personen-Dienstleister und viele Gastronomiebetriebe setzen nach wie vor stark auf das „Offline“-Geschäft im eigenen Betrieb. Meistens ist das auch völlig ausreichend, da dort genügend Umsatz generiert wird.

Durch die Corona-Pandemie ist jedoch plötzlich alles anders. Die meisten Restaurants und Geschäfte müssen geschlossen bleiben. Viele Dienstleistungen können nur noch stark eingeschränkt erbracht werden. Plötzlich steht alles still, es kommt kein mehr Geld in die Kasse – aber die laufenden Kosten bleiben.

Für die Kommunikation: Erstellen Sie Profile in den Sozialen Netzwerken

Wir möchten Ihnen heute ein paar Anregungen geben, wie Sie in dieser nicht ganz einfachen Zeit die Möglichkeiten des Internets nutzen können. Bringen Sie Ihr Offline-Geschäft schnell und einfach ein Stück weit online und generieren Sie so zumindest einen Teil Ihrer gewohnten Umsätze.

Für die Kommunikation: Erstellen Sie Profile in den Sozialen NetzwerkenEin wichtiger Baustein sind die Sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram, Pinterest & Co. Alleine bei Facebook sind es jeden Monat 32 Millionen aktive deutsche Nutzer – 23 Millionen von ihnen nutzen das Netzwerk sogar täglich. Daher lautet unser wichtigster Tipp an Sie: Bauen Sie sich eine gute Social Media-Präsenz auf. Auf den modernen Plattformen ist das mit ein paar Klicks schnell erledigt.

In den neu geschaffenen – oder vielleicht auch einfach nur reaktivierten? – Profilen können Ihre bestehenden Kunden Ihnen folgen, Fragen stellen und vielleicht sogar Bestellungen per Nachricht aufgeben. So bleiben Sie sichtbar und geraten nicht in Vergessenheit. Zusätzlich haben Sie in den einzelnen Netzwerken viele Möglichkeiten, Ihren Bekanntheitsgrad zu erweitern und potentielle neue Kunden zu finden, die nach der Krise bei Ihnen vorbeischauen werden. Und vielleicht kauft der ein oder andere schon jetzt etwas?

Vier wichtige Fragen

Das Internet eignet sich nicht nur dazu, bei bestehenden und zukünftigen Kunden präsent zu sein. Nutzen Sie auch die Möglichkeiten, zumindest einen Teil Ihres Geschäfts weiterhin zu betreiben. Stellen Sie sich einfach ein paar Fragen:

  1. Welche Ihrer Waren und Dienstleistungen können über das Internet bestellt und dann per Post versendet oder durch kontaktlose Lieferung zugestellt werden?
  2. Wie können Sie bestehende Dienstleistungen modifizieren, um sie auch online anzubieten, zum Beispiel über Videochats?
  3. Welche interessanten Geschäftsideen gibt es darüber hinaus für Sie? Werden Sie kreativ, gehen sie unbekannte Wege – und überlegen Sie, was über Ihr Kerngeschäft hinaus dank Internet noch möglich ist.
  4. Können Sie Gutscheine für Produkte oder Dienstleistungen anbieten? Mit dem Verkauf von Gutscheinen erzielen Sie trotz der Schließung Ihres Offline-Geschäfts Einnahmen und geben Ihren Kunden die Möglichkeit, Sie zu unterstützen und Ihre Produkte oder Dienstleistungen später im normalen Betrieb zu nutzen.

Sie haben noch keine konkreten Ideen, wie die Antworten auf diese Fragen aussehen können? Wir haben ein paar Beispiele für Sie vorbereitet.

Ein Beispiel: Der kleine Handarbeitsladen von nebenan

Der kleine Handarbeitsladen von nebenanAngenommen, Sie haben ein kleines Ladengeschäft, das Wolle und weiteres Handarbeitszubehör verkauft. In diesem Fall haben Sie vermutlich Waren, die ohne großen Aufwand versendet werden können. Die meisten Dinge werden problemlos in Pakete oder gar Briefumschläge passen. Machen Sie Ihre Waren doch einfach online bestell- und bezahlbar. Dafür müssen Sie kein kompliziertes Shop-System einrichten – selbst die Bestellung per E-Mail wäre denkbar. Achten Sie darauf, sichere und beliebte Bezahlmethoden wie PayPal oder Überweisungen anzubieten. Als Social Media-Auftritt eignen sich in diesem Fall vor allem Netzwerke wie Instagram oder Pinterest, da sie stark visuell geprägt sind. Hier können Sie hochwertige Fotos Ihrer Ware hochladen.

Um die Kundenbindung zusätzlich zu stärken, könnten Sie gemeinsame Strickabende per Videotelefonie anbieten. In Zeiten von Social Distancing tun solche Aktionen allen Teilnehmern gut und Sie haben die Chance, sich selbst und Ihre Produkte weiterhin präsent zu halten. Zu diesem Zweck könnten Sie ebenfalls Strickanleitungen online stellen, die Materialien aus Ihrem Unternehmen nutzen und indirekt als Werbung fungieren.

Große Chancen auch für Anbieter von Sportkursen und Restaurants

Zu den von der aktuellen Krise betroffenen Unternehmen zählen auch Anbieter von Sportkursen, die schließen mussten. Falls Sie auch in dieser Lage sind: Ermöglichen Sie Ihren (potentiellen) Kunden doch den Kauf von Gutscheinen, die später für Mitgliedschaften oder Extras wie Personal Trainings eingelöst werden können. Als sofortige Dienstleistungen bieten sich in diesem Fall 1:1 Coachings sowie aufgenommene Online-Kurse an, die Sie kostenpflichtig zur Verfügung stellen. Als Ergänzung könnten Sie kurze, kostenlose Einheiten anbieten, zum Beispiel als Video bei YouTube. Das bringt Ihnen keinen direkten Umsatz – erhöht aber die Bindung bereits bestehender Kunden und macht potentielle neue auf Sie aufmerksam.

Große Chancen auch für Anbieter von Sportkursen und RestaurantsFalls Sie ein Restaurant betreiben, sind Gutscheine ebenfalls eine gute Wahl. Die Käufer könnte diese später nach der Wiederöffnung in Ihrem Betrieb einsetzen – das schafft dem Kunden Vorfreude und Ihnen direkt ein wenig Umsatz. Und selbst wenn Sie bisher keinen Lieferservice hatten, überprüfen Sie diese Möglichkeit. Essenslieferungen sind nach wie vor erlaubt und lassen sich kontaktlos liefern. Dazu könnten Sie über Social Media oder über speziell dafür erstellte Tools Bestellungen annehmen. Auch eine Kooperation mit einem großen Lieferservice, der die Bezahlung und Bestellabwicklung sowie ggf. sogar die sichere Auslieferung für Sie übernimmt, wäre denkbar.

Benötigen Sie Unterstützung?

Haben wir Ihnen ein paar Anregungen geben können, wie Sie aus der aktuell schwierigen Situation das Beste herausholen? Dann wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung – und eine Menge Spaß!

Falls Sie sich unsicher sind, wie Sie Ihren Social Media-Auftritt am besten gestalten sollen und dabei keine Risiken eingehen wollen, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Setzen Sie sich mit uns in Kontakt, damit wir gemeinsam eine erfolgreiche Online-Strategie für Ihr Offline-Unternehmen planen – gerne auch für eine Online-Präsenz, die auch langfristig zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen soll.